Bundespolizei erwischt Teenies bei lebensgefährlicher Abkürzung

Wilthen - Leichtsinnig haben sich drei Jugendliche am Dienstagnachmittag im Landkreis Bautzen in Gefahr begeben. Sie liefen nahe einem Einkaufsmarkt in Wilthen wie selbstverständlich über die Bahngleise.

Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach weist noch einmal auf die Gefahren beim Überqueren von Gleisanlagen hin.
Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach weist noch einmal auf die Gefahren beim Überqueren von Gleisanlagen hin.  © 123RF / Gui Yongnian; Daniel Reinhardt/dpa

An dieser Stelle ist bereits ein kleiner Trampelpfad erkennbar, weil scheinbar immer mehr Leute an dieser Stelle die Abkürzung über die Gleise wählen.

So auch am Dienstag gegen 14.30 Uhr.

Laut Bundespolizei wurden zwei Jungs beim Überschreiten der Gleise beobachtet, ein dritter Teenager konnte von den Beamten gerade noch daran gehindert werden.

"Es wurde uns ja nicht wirklich verboten", soll einer der Jugendlichen gegenüber den Polizeibeamten geäußert haben. Zudem wurden wissentlich Warnplakate der Bundespolizei ignoriert.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizeiinspektion Ebersbach noch einmal vor den Gefahren einer leichtsinnigen Grenzüberschreitung, zumal Züge an vielen Stellen schnell und leise unterwegs sind, sodass sie erst später bemerkt wird.

Aufgrund des langen Bremswegs können Unfälle auch passieren, selbst wenn der Lokführer die Gefahr rechtzeitig erkennt. Besonders gefährlich könnte es bei Güterzügen werden, deren Fahrzeiten nicht aus dem Fahrplan ersichtlich sind.

Die drei Jungs im Alter von 13, 14 und 14 Jahren wurden von den Beamten über ihr Fehlverhalten und möglichen Gefahrenquellen aufgeklärt. Auch die Eltern der Teenager wurden verständigt.

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