Bekommt der Norden bald acht Fahrrad-Autobahnen?

Hamburg - Die Attraktivität des Radverkehrs rund um Hamburg soll gesteigert werden. Mit rund einer Million Euro fördert die Metropolregion Hamburg die Untersuchung der Umsetzbarkeit von acht regionalen Radschnellwegen.

Diese möglichen Radschnellwege im Norden sollen nun untersucht werden.
Diese möglichen Radschnellwege im Norden sollen nun untersucht werden.

Es handle sich um das derzeit größte länderübergreifende Radschnellwege-Planungsprojekt in Deutschland, teilte die Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg am Montag mit.

Fünf ausgewählte Ingenieursgemeinschaften sollen realisierbare Trassen und Umsetzungskonzepte erarbeiten.

Damit sollen die Voraussetzungen für einen späteren Bau von Radstrecken geschaffen werden.

Erste Zwischenergebnisse sollen in der zweiten Jahreshälfte 2019 vorliegen. Regionsweit werden insgesamt rund 275 Kilometer Strecke untersucht.

Diese acht Trassen werden untersucht:

  • Elmshorn – Pinneberg – Hamburg,
  • Lüneburg – Winsen – Hamburg,
  • Bad Bramstedt – Kaltenkirchen – Henstedt-Ulzburg – Norderstedt – Hamburg,
  • Stade – Buxtehude –Hamburg,
  • Ahrensburg – Hamburg,
  • Bad Schwartau – Lübeck - Groß Grönau,
  • Geesthacht – Hamburg und
  • Wismar – Schwerin.

Die Aufträge für die Untersuchung der regionalen Routen werden von den zuständigen Kommunen vergeben.

Ziel ist es, die Radschnellwege im Stadtgebiet Hamburgs fortzusetzen und mit dem dortigen Veloroutennetz zu verknüpfen.

Im Ruhrgebiet gibt es mit dem RS1 einen Radschnellweg. In der Metropolregion Hamburg soll es bald ähnliche Wege geben.
Im Ruhrgebiet gibt es mit dem RS1 einen Radschnellweg. In der Metropolregion Hamburg soll es bald ähnliche Wege geben.  © dpa/Ina Fassbender

Titelfoto: DPA


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