Wohin führt die Finanzstrategie Europas? Unser kleiner Ausblick ins Jahr 2025

Deutschland - Der Leitzins sank in den letzten Jahren immer mehr, was vor allem Kreditwillige und Investoren freut. Trotzdem solltet ihr die Kreditsumme so gering wie möglich halten. Stellt sicher, dass die Raten schnell abgezahlt werden können aber plant die Raten nicht zu ehrgeizig.

Nicht jeder Kreditwunsch wird gleichermaßen streng geprüft. Kleinkredite werden in der Regel schneller und leichter bewilligt und mit geringeren Zinsen angeboten.

Sicherheiten bieten und spezielle Kredite wählen

Wenn es um größere Summen geht, solltet ihr Sicherheiten bieten. So lassen sich große Träume zinsgünstiger finanzieren. Spezielle Darlehen bieten ebenfalls günstigere Zinsen. Entscheidet euch bei einem neuen Auto daher für einen Autokredit und bei einem Eigenheim für einen Baufinanzierungskredit.

Das ist in der Regel günstiger als normale Ratenkredite. Eine kostenfreie Selbstauskunft bei der Schufa ist vor der Sparkonten. Ein Ende der Null-Zins-Politik ist zurzeit noch nicht zu sehen. Die EZB unter der Leitung von Mario Draghi will mit diesem Kurs weitermachen, um damit den Euro zu retten. Absolute Niedrigstzinsen sind jedoch nicht das einzige Problem.

Nicht nur Sparer, sondern auch den Banken geht es nicht gut. Seit Anfang 2015 sind Strafzinsen fällig. Banken, die Geld bei der EZB einlagern, müssen dafür zahlen. Da die Banken keine Wohlfahrtsvereine sind, geben einige von ihnen diesen Strafzins bereits an die Kunden weiter.

Banken holen sich Strafzins bei Kunden zurück

Wenn sich die Finanzstrategie der EZB nicht ändert, wird immer mehr Geld von den Kunden gefordert werden. Dabei werden viele Banken versuchen, die Kunden nicht zu beunruhigen und eher auf versteckte Art den Strafzins zurückholen. Zum Beispiel durch Gebührenerhöhungen und Ähnliches.

Die Banken zahlen an die EZB 0,4 Prozent Strafzins. Zurzeit sind wenige Banken bekannt, die von speziellen Kunden einen Strafzins für das Tagesgeldkonto mit sehr hohen Einlagen nehmen.

Diese hohen Einlagen können jedoch schon ab 10.000 beginnen, so dass sich der Gürtel immer enger um Sparer legt. 10.000 Euro sind heutzutage aufgrund der massiven Geldentwertung nicht mehr so viel Wert wie früher. Sparsame Menschen erreichen schnell diesen Betrag. Doch wohin mit dem Geld, wenn ihr auf der Bank für euer eigenes Geld noch zahlen müsst?

Banken und Regierungen machen bargeldlose Zahlungsmethoden schmackhaft.
Banken und Regierungen machen bargeldlose Zahlungsmethoden schmackhaft.  © pixabay.com

Geld zuhause lagern?

Wer nicht einen Großteil seines Geldes auf einen Schlag ausgeben möchte oder nicht genug Geld hat, um zum Beispiel in eine Immobilie oder Bitcoins zu investieren, der holt so viel Geld wie möglich von der Bank und bunkert es zuhause.

Zur Not werden so viele Konten wie möglich gekündigt. Zum Beispiel dann, wenn es bei den Tagesgeldkonten wie bei den Girokonten einen pauschalen Aufschlag gibt und keine prozentualen Abgaben. Schon lange können sich die Kunden nicht mehr vor dem Girokonto retten.

Es ist Pflicht, genauso wie Rundfunkgebühren und Krankenversicherungsbeiträge, egal ob es genutzt wird oder nicht. Niemand darf heutzutage ohne Girokonto leben, noch nicht einmal Obdachlose. Sogar die haben seit 2015 das sogenannte Basiskonto, um alles leichter zu machen. Weder der Vermieter, noch der Strom- oder Internetanbieter und auch nicht der Arbeitgeber nutzen Bargeld, um Zahlungen zu tätigen oder zu erhalten.

Alles viel einfacher, günstiger und schneller

Wenn es darum geht, den Menschen das bargeldlose Zahlen schmackhaft zu machen, wird nicht von heute auf Morgen das Bargeld abgeschafft, sondern dazu ermutigt, das Bargeld immer öfter stecken zu lassen, bis es irgendwann gar nicht mehr benötigt wird.

Da eine Vergünstigung, wenn ihr mit Bank-Karte oder mit Handy zahlt und hier einen Bonus, wenn ihr die Kreditkarte zückt. Oder es werden Gebühren für das Bar-Zahlen fällig. Bis 2025 ist das absolut denkbar. Begrenzungen beim Abheben von Bargeld und beim Bargeld ausgeben gibt es bereits.

Dazu sind bereits die 500-Euro Scheine abgeschafft worden und die kleinen Münzen werden vielleicht bald folgen. Banken und Regierung möchten natürlich am liebsten die Bargeldabschaffung bereits im Jahr 2025 durchgeführt wissen, um alles schön unter Kontrolle zu haben.

Bargeldverbot – Oder: mit einem Fuß im Knast

Mit einem Bargeldverbot wären die Menschen völlig ausgeliefert und müssten sich den Kreditinstituten vollständig unterordnen. Und das wird nicht nur massive Gebührenerhöhungen und Strafzinsen mit sich bringen, sondern auch Kontopfändungen. Die sind zwar auch schon heute ein Problem, jedoch könnt ihr euch mit Bargeld immer noch selbst behelfen.

Vielleicht denkt ihr euch jetzt, dass ihr ja nichts Schlimmes getan habt und auch nichts zu verheimlichen habt. Als anständiger Bürger, der immer seine Rechnungen zahlt, kann euch das doch nicht passieren, oder? Doch, und zwar genau dann, wenn ihr unbequem werdet, die falschen Fragen stellt und aus der Reihe tanzt. Macht euch das immer bewusst, auch wenn das Smartphone so bequem und praktisch scheint.

Ein kleiner Ausblick ins Jahr 2025

Ihr habt es in der Hand, wie sich die Zukunft entwickelt. Dabei geht es nicht darum, virtuelle Zahlungsmittel zu verteufeln. Es ist ausgesprochen nützlich, virtuell zu zahlen. Onlinekäufe und viele andere Zahlungen können damit viel schneller und einfacher abgewickelt werden.

Die Mischung machts. Ein schöner Ausblick ins Jahr 2025: Die Menschen dürfen sich an den Vorteilen von Bar- und virtueller Zahlung erfreuen und niemandem entstehen Nachteile durch die gewünschte Zahlungsart.