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Meine Meinung: RB-Hass als Chance nutzen

Leipzig - Schon immer ist RB Leipzig das Ziel von Anfeindungen, Verachtung und Spott. Beim Spiel in Karslruhe hat dieser Hass aber eine neue Dimension erreicht.
Mit Spruchbändern wie diesem machten die KSC-Fans ihrem Ärger verbal Luft
Mit Spruchbändern wie diesem machten die KSC-Fans ihrem Ärger verbal Luft

Von Uwe Schneider

Leipzig - Schon immer ist RB Leipzig das Ziel von Anfeindungen, Verachtung und Spott. Zumindest das hat bei dem Retortenclub Tradition.

Aber was rund um das Spiel in Karsruhe ablief, geht zu weit.

Bereits im Vorfeld bekamen RB-Anhänger Briefe, in denen davor gewarnt wurde, nach Karlsruhe zu fahren. Vor dem Spiel stürmten 20 Vermummte das Mannschaftshotel der Leipziger.

Nach der Partie blockierten Chaoten die Abfahrt der Gäste. Farbbeutel flogen in Richtung Sportchef Ralf Rangnicks Porsche. Er musste das Gelände unter Polizeischutz verlassen. Eilig forderte er nun "Maßnahmen zu ergreifen"...

Nun dürfte auch dem RB-Sportdirektor klar sein, dass Fußball kein Hochglanzmarketing ist. Der Sport lebt traditionell von Emotionen.

Ein weiteres Statement der KSC-Fans.
Ein weiteres Statement der KSC-Fans.

Sprücheklopfen gehören da ebenso dazu, wie Beleidigungen unter der Gürtellinie. Auch wenn es einige stört, noch ist der Fußball vieles, aber nicht politisch korrekt.

Aus Sicht der Fans von Traditionsmannschaften ist RB Leipzig die Ausgeburt des reinen Kommerzfußballs. Das ist richtig. Denn der Verein exitiert ausschließlich wegen Marketing-Interessen.

Dort wird Fußball gespielt, um Geld zu verdienen und nicht wie bei den Traditionsvereinen Geld verdient, um Fußball zu spielen.

Und doch wird in Leipzig letztlich gezeigt, wo die Reise bei allen Clubs in den kommenden Jahren hingeht. Ohne Geld läuft nichts. Deshalb verkommen auch Fanwerte wie Vereinstreue, Liebe oder Tradion immer mehr zu Markenbotschaften: ("Im Herzen vereint" (SGD) oder BVBs "Echte Liebe").

RB Leipzig zu kritisieren, heißt nicht, die Kommerzialisierung des eigenen Vereins zu befürworten. In Leipzig kann man sie nur einfacher beschimpfen, denn der Club ist die Projektionsfläche für alles, was am modernen Fußballbusiness abgelehnt wird.

Wenn aber die Abneigung des Brauseklubs derart in Hass umschlägt und Fans, Spieler oder Funktionäre bedroht und sogar angegriffen werden, ist eine Grenze definitiv überschritten. Was soll das? Sie alle sind Menschen, deren Entscheidung, sich RB Leipzig anzuschließen, kein Grund für Bedrohungen sein darf.

RB-Spieler sind normale Fußballer. Sie nutzen die Chance auf viel Geld und wahrscheinlich maximalen sportlichen Erfolg. Täten sie dies nicht, hätten sie ihren Beruf verfehlt.

Die Anhänger aus Leipzig mögen nicht die Hardcorefans sein, wie sie in den Ultra-Kurven der Republik stehen, dennoch haben sie ein Recht auf ihre Art der Fußball-Unterhaltung, die sie in der Red-Bull-Arena auch bekommen. Niemand muss da hin gehen. Auch mit Freikarten nicht.

Besser wäre es, wenn sich die Traditionalisten mehr um sich selbst kümmern, statt um die Bedrohung durch Red Bull. Denn Tradition wird nicht bewahrt, indem man andere Clubs bekämpft! Schließlich wird RB bleiben, damit muss man sich nun abfinden.

In ihren Vereinen können sie - im Unterschied zu RB - ihr Mitspracherecht nutzen, um die befürchtete endgültige Kommerzialisierung des Sports aufzuhalten.

So lässt sich vielleicht verhindern, dass das Kind im eigenen Club in den Brunnen fällt. In Leipzig wurde es ja bereits im Brunnen geboren.

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