So sollen die Wolfs-Mischlinge gefangen werden

Wie dieser Wolf, sollen auch die Wolfs-Hybriden im Bärenpark in Worbis untergebracht werden.
Wie dieser Wolf, sollen auch die Wolfs-Hybriden im Bärenpark in Worbis untergebracht werden.  © DPA

Ohrdruf - Seit Monaten beschäftigen die Wolfsmutter und ihre Hybriden-Welpen Thüringen (TAG24 berichtete). Jetzt gibt es nach Berichten der Thüringer Allgemeinen ein Fangkonzept.

In den nächsten Wochen sollen Wolfexperten mit Fangboxen und Schlingen versuchen die Welpen und ihre Mutter lebend einzufangen.

Laut einem Sprecher des Thüringer Umweltmnisterium koste das Konzept 7.000 Euro, die Wölfin soll betäubt und wieder freigelassen werden, die Welpen sollen in den Bärenpark Worbis umgesiedelt werden. Mehr wolle man zu der Aktion nicht sagen, um die Sache nicht zu gefährden, so der Sprecher gegenüber der Thüringer Allgemeinen.

Fest steht aber, das Thüringen die Zeit weg läuft. Die männlichen Welpen sind bald geschlechtsreif, eine Fortpflanzung mit Wildtieren soll aber um jeden Preis verhindert werden. Denn in Deutschland ist man bestrebt, die Wolfspopulation so reinrassig wie möglich zu halten.

Gefahr bestehe zudem durch die Touristen die die Wölfin anlockt. Diese würden sich immer wieder auf das Militärgelände begeben und sich in Lebensgefahr bringen, so Wolfgang Gabriel, Standortältester der Bundeswehr in Gotha.

Und auch die Schäfer der Region werden sich wohl über den Umzug der Mischlings-Familie freuen. Denn bis zu 80 Schaffe sollen die Wölfin und ihre Jungen auf dem Gewissen haben.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0