Wolf Siegfried stirbt äußerst rätselhaften Tod: Wildpark findet keine Erklärung

Hanau - Der Wildpark Alte Fasanerie im hessischen Hanau rätselt über den Tod eines seiner Wölfe.

Bisher gibt es keine Erklärung für den Tod des Wolfes (Symbolbild).
Bisher gibt es keine Erklärung für den Tod des Wolfes (Symbolbild).  © Boris Roessler/dpa

Der achtjährige Siegfried ist kopfüber in einem Teich im Gehege ertrunken.

"Das ist ein sehr ungewöhnliches Unglück", sagte Wildbiologin Marion Ebel am Dienstag im Wildpark Alte Fasanerie.

Der Vorfall habe sich bereits am 12. Januar ereignet. Besucher sahen, wie der Wolf durch das Gehege torkelte, in einen Teich hinabrutschte und im Wasser ertrank.

Alarmierte Pfleger konnten das Tier nur noch tot bergen. Der Kadaver wird noch immer im Hessischen Landeslabor in Gießen untersucht. Erkenntnisse zum Todesfall gibt es noch nicht.

"Vielleicht war es das Herz oder ein epileptischer Anfall. Ich kann es mir nicht erklären. Siegfried war gesund und körperlich gut dabei. Er hätte mit seinen acht Jahren noch einige Zeit vor sich gehabt."

Wolf im Wildpark Alte Fasanerie gestorben

In den nächsten Tagen soll Wölfin Leyla, die zusammen mit Siegfried im Gehege war, in eine neue Behausung umgesiedelt werden.

Die drei Rüden Gunther, Richard und Tristan sollen aber vorher sterilisiert werden, da kein Nachwuchs geplant ist, wie Ebel erklärte.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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