Bierdose rettet Leben: Wolf verfolgt Frau 12 Stunden lang

Ein Wolf verfolgte eine Kanadierin und ihren Hund 12 Stunden lang durch den Wald.
Ein Wolf verfolgte eine Kanadierin und ihren Hund 12 Stunden lang durch den Wald.

Forth Smith/Kanada - Joanne Barnaby und ihr Hund Joey waren in den Wäldern Kanadas Pilze sammeln als sich ihnen plötzlich ein Wolf in den Weg stellte. Es begann eine 12-stündige Verfolgungsjagd, bei der am Ende eine Dose Bier Leben rettete.

Barnaby und Hund Joey waren eigentlich schon auf dem Weg zurück zu ihrem Auto, die Körbe waren mit Pilzen gefüllt. Plötzlich stand da ein knurrender, die Zähne fletschender Wolf.

"Ich hörte dieses Knurren hinter mir. Da war ein langer, großer, sehr dünner Wolf. Ein schwarzer Wolf", erzählte Barnaby dem Online-Portal "CBS News".

Hund Joey griff an, wollte sein Frauchen beschützen. Der Wolf zeigte sich davon allerdings wenig beeindruckt, trieb die beiden immer tiefer in den Wald. Nach einer Weile verstand Barnaby, was das Raubtier vor hatte.

"Er versuchte mich müde zu machen und Joey von mir zu trennen", so die Kanadierin. Neben der strapaziösen Verfolgungsjagd hatte Barnaby zusätzlich mit millionen Moskitos zu kämpfen. Bis auf eine Dose Bier hatten die beiden auch keinerlei Proviant dabei.

Dann hörte die Kanadierin die Rufe einer Bärenmutter, die sie auf einen waghalsigen Plan brachten. Wenn sie es schaffen könnte, die Bärin auf den sie verfolgenden Wolf zu hetzen, könnte die Flucht gelingen.

Und tatsächlich: Die Bärin nahm wohl den Wolf als Bedrohung für ihr Junges wahr und griff an. Barnaby und Hund Joey gelang die Flucht. Sie kamen an einen See, wo die bereits gänzlich dehydrierte Kanadierin ihre Bierdose mehrmals mit Wasser füllte, so ihren Durst löschte.

"Ich hatte eine Dose Bier bei mir. Blöde Wahl. Doch diese kleine Dose Bier rettete mir am Ende das Leben", verriet die Kanadierin nach ihrer Rettung.

Als die beiden nach mehr als 12 Stunden zurück an ihrem Truck waren, erwarteten sie bereits Rettungskräfte und besorgte Freunde.

"Sie sprangen aus ihren Autos, wir umarmten uns und natürlich hatten sie ohne Ende Fragen. Was sie nicht hatten, war ein Mückenspray für mich. Das konnte ich nicht fassen", witzelte die total verstochene Barnaby.

Fotos: imago


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