Schrecklicher Verdacht: Wurde der ausgebüxte Wildpark-Wolf auf A6 überfahren?

Homberg/Efze/Freiburg - In Baden-Württemberg ist womöglich ein Wolf überfahren worden. Noch ist aber nicht ganz sicher, ob das tote Tier tatsächlich ein Wolf ist.

Das Tier war auf der A6 bei Öhringen im Hohenlohekreis unter die Räder gekommen. (Symbolbild)
Das Tier war auf der A6 bei Öhringen im Hohenlohekreis unter die Räder gekommen. (Symbolbild)  © DPA

"Wir halten es für sehr wahrscheinlich", sagte eine Sprecherin der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg.

Der Vierbeiner war in der Nacht zum Dienstag auf der Autobahn 6 bei Öhringen im Hohenlohekreis unter die Räder gekommen. Pathologische und genetische Tests am Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin sollen nun zweifelsfrei klären, um was für ein Tier es sich handelt.

Zudem wird vom Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt untersucht, ob das überfahrene Tier ein kürzlich ausgebüchster Wolf aus einem hessischen Wildpark südlich von Kassel ist.

Die Experten vergleichen Spuren des toten Vierbeiners mit dem hinterlegten Erbgut des ausgebrochenen Wolfes.

Dort waren am 18. Januar zwei Exemplare aus ihrem Gehege entkommen. Ein Wolf wurde aus Sicherheitsgründen im frei zugänglichen Teil des Parks erschossen, dem zweiten gelang die Flucht.

Seither versuchte der Wildpark das Tier einzufangen. Die Entfernung zwischen dem Fundort des toten Tieres und dem Wildpark beträgt etwa 280 Kilometer.

Am 18. Januar waren zwei Wölfe aus dem Wildpark Knüll ausgebüxt.
Am 18. Januar waren zwei Wölfe aus dem Wildpark Knüll ausgebüxt.  © DPA

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