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"Wolfenstein: Youngblood" im Test: In diesen Kampf zieht man besser zusammen

Review zu "Wolfenstein: Youngblood" für PC, PS4, XBoxOne und Nintendo Switch

Mit Youngblood veröffentlicht Bethesda erstmals ein Spin-Off der beliebten Wolfenstein-Reihe, aber taugt der Shooter auch etwas?

Von Eric Mittmann

Uppsala - Mit "Youngblood" veröffentlichte Publisher Bethesda erstmals ein Spin-Off seines beliebten "Wolfenstein"-Franchises. Statt allein als Serienheld B.J. Blazkowicz könnt Ihr dieses Mal im Koop mit einem Freund als eine der zwei Blazkowicz-Töchter Jess und Soph in den Kampf ziehen. Neue Ideen sind rar, dafür punktet der Shooter mit Spielspaß - und das hat einen einfachen Grund.

Endlich wieder Nazis töten: Mit "Youngblood" liefert Publisher Bethesda erstmals ein Spin-Off seiner "Wolfenstein"-Reihe.
Endlich wieder Nazis töten: Mit "Youngblood" liefert Publisher Bethesda erstmals ein Spin-Off seiner "Wolfenstein"-Reihe.

Denn was ist besser, als allein Panzerhunde und riesige Mechs zu zerlegen? Genau: Das Ganze zusammen zu tun. Zwar hatten wir anfangs ein paar Probleme, eine Online-Verbindung aufzubauen. Sobald wir dann aber in Neu-Paris gelandet waren, der an 80er New Wave und Electro angelehnte Soundtrack durch die Lautsprecher strömte und wir im Rhythmus Regime-Soldaten wegpusteten, war die Welt wieder eine heile Achterbahn aus Blut, Blei und Explosionen.

"Wolfenstein: Youngblood" ist ein kurzweiliger Spaß, der sich selbst serientypisch nie zu ernst nimmt.

Die Story passt sich diesem Grundgefühl an und ist entsprechend kurz erzählt: 20 Jahre nach den Ereignissen von "Wolfenstein II: The New Colossus" verschwindet Ober-Nazijäger B.J. Blazkowicz im besetzten "Neu-Paris" (einer dystopischen 80er-Version der französischen Hauptstadt samt Stadtteilen wie "Klein-Berlin"). Seine mittlerweile erwachsenen Töchter Jess und Soph machen sich daraufhin auf den Weg, ihren Papa zu finden und dem französischen Widerstand im Kampf gegen die Besatzer zur Seite zu stehen.

An die irrwitzigen Geschichten seiner Vorgänger kommt "Youngblood" damit nicht ran. Die Spielwelt überzeugt jedoch auch im Spin-Off mit viel Liebe zum Detail. Überall lassen sich popkulturelle Referenzen an die 80er finden, "Die Käfer" sind noch immer die größte Band des Reichs und an Spielautomaten in den Katakomben von Paris lässt sich wieder das alte "Wolfenstein" spielen.

Die offenere Spielwelt, die Euch erlaubt, die einzelnen Stadtteile von Neu-Paris nach eigenem Ermessen zu bereisen, lädt immer wieder zum Erkunden ein. Darüber hinaus gibt es eine Unmenge an sammelbaren Gegenständen. Neben Waffen, Medipacks und Rüstungen findet Ihr 3D-Brillen, Zeitungsartikel sowie Hörspiel- und Videokassetten, die Euch mehr über die Welt verraten. Hinzu kommen Münzen, Extra-Leben und Erfahrungspunkte, die Ihr entweder aus Kisten oder in den Gefechten erhaltet.

Das Alles hat seine Reize, kann allerdings auch schnell überfordern. Dazu jedoch später mehr.

Review zu "Wolfenstein: Youngblood": Daumen hoch für mehr Lebenspunkte

Im Koop mit einem Freund schlüpft Ihr darin in die Rollen der beiden Schwestern Jess und Soph, die sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vater B.J. Blazkowicz machen.
Im Koop mit einem Freund schlüpft Ihr darin in die Rollen der beiden Schwestern Jess und Soph, die sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vater B.J. Blazkowicz machen.

Die größte Stärke von "Wolfenstein: Youngblood" liegt in seinem Koop-Modus. Eine Neuerung, die die beiden Entwicklerstudios MachineGames und Arkane definitiv auch für künftige Teile in Betracht ziehen sollten.

Waren die Kämpfe in "The New Order" und "The New Colossus" noch teils ziemlich hölzern und frustrierend, könnt Ihr Euch nun einfach einen Eurer Freunde schnappen und zusammen in den Kampf ziehen.

Gerade in Kombination mit dem tollen Soundtrack wird "Youngblood" dadurch schnell zu einem Freudenrausch aus hitzigen Gefechten und treibenden Beats. Auch die Gesten, die man bereits aus Spielen wie "Fortnight" und "Destiny" kennt, sind dank damit verbundenen Boni (25 zusätzliche Lebenspunkte für einen "Daumen hoch", beispielsweise) gut eingebaut.

Einem Koop-Shooter typisch kommt mittlerweile eben auch ein "Wolfenstein" nicht mehr ohne Gesten und rudimentäre Rollenspiel-Elemente a la "Fähigkeitsbäumen" aus. Erschienen letztere sowohl in "The New Order" als auch "The New Colossus" noch eher unnötig und aufgesetzt, lassen sich durch die Verbesserungen nun endlich tatsächliche Vorteile wahrnehmen. Ihr haltet mehr aus, könnt mehr Munition mitnehmen und Eure Waffen besser austeilen, nur um die rudimentärsten Erweiterungen kurz zu erwähnen.

All das ist im übrigen auch mehr als notwendig, denn der Schwierigkeitsgrad zieht bereits auf der zweiten von vier Stufen ordentlich an.

Kritik an "Wolfenstein: Youngblood": Die alten Schwächen machen sich bemerkbar

Neuerungen sind dabei eher rar, dafür überzeugt "Youngblood" vor allem im Koop mit Spielspaß.
Neuerungen sind dabei eher rar, dafür überzeugt "Youngblood" vor allem im Koop mit Spielspaß.

Wirklich knifflig wird "Youngblood" allerdings nur in seinen Bosskämpfen. Ansonsten machen sich Neo-Soldaten und Panzerhunde vor allem dadurch bemerkbar, dass sie erschreckend viel einstecken können. Wenn dann selbst der Zivilsoldat im Unterhemd nach drei Schüssen aus der Schrotflinte noch steht, ist das ziemlich enttäuschend.

Selbst die unterschiedlichen Munitionstypen, mit denen sich die Rüstungen der Regimetruppen leichter zerstören lassen sollen, machten sich bei unserem Test nur bedingt bemerkbar, zumal Verbesserungen für Sturmgewehr und Schrotflinte auch erst ab Level 25 freischaltbar waren. Hätten wir nicht alsbald das Laserkraftwerk gefunden, wäre die Frustration wohl deutlich größer ausgefallen. Hier hätte es durchaus etwas kreativer sein können.

Dass man dann auch noch für jede einzelne Erweiterung unterschiedliche Fähigkeitenpunkte zu benötigen scheint, macht den Grind nicht einfacher. Und ja, auch den gibt es mittlerweile in "Wolfenstein". Levelaufstiege kommen durch Erfahrungspunkte zustande, die Ihr durch gewonnene Gefechte und abgeschlossene Missionen erhaltet. Je höher das Level, desto mehr Fähigkeiten könnt Ihr freischalten. Durch die Aufstiege erhaltet Ihr dann noch zusätzlich andere Erfahrungspunkte, mit denen Ihr Euren Charakter verbessern könnt und dann gibt es da noch Münzen, um neue Waffenteile zu kaufen. Ach ja, und nur um es noch einmal zu erwähnen: Auch diese können erst ab einem bestimmten Level erworben werden. Bis man da durchgestiegen ist, hat man "Youngblood" wahrscheinlich auch ohne Verbesserungen durch.

Dann muss man jedoch auch hinnehmen, dass die Kämpfe mitunter ebenso hölzern und behäbig daherkommen, wie in "The New Order" und "The New Colossus". Denn auch wenn sich Koop und Verbesserungen gut anfühlen: Spielt man einmal allein, bemerkt man schnell, dass sich am grundlegenden Gameplay eigentlich nichts geändert hat. Für ein Spin-Off, für das Ihr nicht den Vollpreis von 60 Euro zahlt, mag das noch okay sein. Bis zum nächsten Serienableger sollten Bethesda und Machine Games da aber nochmal ranklotzen.

Fazit:

"Wolfenstein: Youngblood" mag es an Neuerungen mangeln, dafür überzeugt der Shooter jedoch dank seines Koop-Modus durch Spielspaß. Das Spiel ist kurzweilig, die Kämpfe zu zweit angenehm zackig und der Soundtrack eine wahre Freude. Gerade allein machen sich jedoch immer wieder alte Schwächen des Franchises bemerkbar. Wer einen soliden Shooter sucht oder wem das Warten auf "Wolfenstein III" zu lang dauert, der kann dennoch getrost zugreifen.

Facts:

  • Spiel: "Wolfenstein: Youngblood"
  • Publisher: Bethesda
  • Genre: First-Person-Shooter
  • Erschienen am: 26. Juli 2019
  • Plattformen: PC, PS4, XBoxOne, Nintendo Switch
  • Preis: Etwa 40 Euro (Amazon)

Fotos: Bethesda

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