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Wolfgang Petersen: Tod von Michael Ballhaus «unglaublicher Schock»

Interview: Barbara Munker, dpa

Für Regisseur Wolfgang Petersen ist der Tod des Kameramanns Michael Ballhaus «ein schlimmer Schlag». Ballhaus sei einer der «ganz ganz großen» Kamerakünstler gewesen, sagt der Regisseur - und erinnert sich an «Partystimmung» beim Dreh.

Los Angeles/Berlin (dpa) - Beide kamen in Hollywood zu großem Ruhm. Zweimal arbeiteten der Kameramann Michael Ballhaus und Regisseur Wolfgang Petersen zusammen. Sie drehten den Virus-Thriller «Outbreak» Schock», sagt Petersen (76) im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Frage: Wie schwer hat Sie die Todesnachricht getroffen?

Antwort: Das war ein unglaublicher Schock. Einer der ganz großen Kamerakünstler - muss man ja schon sagen - ist nicht mehr da. Das ist wirklich sehr traurig. Wir kannten uns ja praktisch 50 Jahre lang. Ich war ein ganz junger Student an der Filmakademie in Berlin, er war mein Lehrer. Er hat Kamera unterrichtet und war da Anfang 30. Dass man dann plötzlich einen Menschen verliert, mit dem man privat und beruflich durchs Leben gegangen ist und so viele große, wunderschöne Sachen zusammen gemacht hat, das ist ein schlimmer Schlag.

Frage: Wie ging es denn bei den gemeinsamen Dreharbeiten in den USA zu?

Antwort: Das hat solch einen Spaß gemacht, als der Lehrer und der Schüler so viele Jahre später mit «Outbreak» zusammen einen Film drehten. Michael und ich waren uns sehr ähnlich, wir wollten, dass sich die Leute und das Team am Set wohl fühlten. Er war ja einer, der immer gute Laune hatte. Er hatte immer sein breites, schönes Lächeln im Gesicht. Und wenn zwei sich so freuen, dann bleibt den anderen gar nichts übrig, als sich auch zu freuen. Bei den Dreharbeiten mit großen Stars herrschte eine richtige Partystimmung, das war wunderbar.

Frage: Was haben Sie an seiner Arbeit am meisten geschätzt?

Antwort: Seine Genialität war nicht nur, dass er fantastische Kamerabewegungen machen konnte - seine schwebende Kamera ist ja berühmt geworden - aber ganz besonders hat mir immer sein Licht gefallen. Da lag ein Zauber drin, wie er die Schauspieler enorm gut ins Licht setzen konnte und sie gut aussehen ließ. Er hatte irgendwie eine Magie mit dem Licht, das war für mich etwas Besonderes.

Frage: Was hat zu seinem großen Erfolg in Hollywood beigetragen?

Antwort: Er war auch so populär, weil er sehr schnell war. Es gibt viele Kameraleute, die endlos rumfummeln. Michael hatte immer blitzschnelle Lösungen. Über seinen ersten Film mit Martin Scorsese erzählte er, dass der völlig von den Socken war, wie schnell das alles ging und dass dadurch am Set viel Geld gespart wurde. Damals war die Karriere von Scorsese ein bisschen im Tal und plötzlich stand er gut da, weil er so schnell fertig war - und das Schnelle war der Michael. Da kommt das Deutsche irgendwie durch. Er hat alles vorher genau durchdacht und durchkalkuliert, damit man schnell und effektiv sein kann.

Frage: Haben Sie das beim Drehen mit Ballhaus auch erlebt?

Antwort: Für «Air Force One» hatten wir das ganze Flugzeug im Studio aufgebaut. Das Beleuchten hätte jeden Tag lange dauern können. Doch Michael hatte mit Scheinwerfern alles vorbereitet. Wenn man morgens mit ihm die Air Force One betrat, drückte er auf einen Knopf, dann ging alles an und wir konnten sofort loslegen.

Frage: Wie wird er in Hollywood in Erinnerung bleiben?

Antwort: Alles um Michael herum war Leben, Lebensfreude, Lebenslust, Menschenliebe. Er hatte etwas ganz Positives. Ich könnte mir vorstellen, dass jetzt wirklich eine Trauerwelle durch das Filmgeschäft geht, weil er mit so vielen gearbeitet hat, die ihn alle sehr gemocht haben.

ZUR PERSON: Wolfgang Petersen, geboren 1941 in Emden und aufgewachsen in Hamburg, ist einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure in Hollywood. Sein für sechs Oscars nominiertes Kriegsdrama «Das Boot» er unter anderem «In the Line of Fire» mit Clint Eastwood, «Outbreak» mit Dustin Hoffman, «Air Force One» mit Harrison Ford, «Der Sturm» mit George Clooney und «Troja» mit Brad Pitt. 2016 holte er in Deutschland Stars wie Til Schweiger und Matthias Schweighöfer für die Gaunerkomödie «Vier gegen die Bank» vor die Kamera.

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