Go Stumpi go! Erste Details zum neuen Film

Kamera ab! Wolfgang Stumph (70, links) mit seiner Film-Crew auf dem Hausmannsturm. Regisseurin Jana von Rautenberg, Kameramann Thomas Koppehele und Tonmeister Olaf Bublitz (v.r.) arbeiten an der Doku mit.
Kamera ab! Wolfgang Stumph (70, links) mit seiner Film-Crew auf dem Hausmannsturm. Regisseurin Jana von Rautenberg, Kameramann Thomas Koppehele und Tonmeister Olaf Bublitz (v.r.) arbeiten an der Doku mit.

Von Steffi Suhr

Dresden - Stumpi on tour! Der agile Mime drehte seinen zweiten Dokumentarfilm. Diesmal besuchte Wolfgang Stumph (70) Auswanderer in aller Welt.

Seit 1990 verließen rund 1,6 Millionen Menschen aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ihre Heimat. Mit dem Dokumentarfilm „HeimatLiebe“ porträtiert Wolfgang Stumph je drei Auswanderer.

So ging er in den vergangenen Wochen auf Spurensuche bei Menschen, die ihre Heimat verlassen und ein neues Zuhause gefunden haben.

„Ich habe sie unter anderem gefragt, wo sie sich zu Hause fühlen und woran ihr Herz hängt“, so der beliebte Schauspieler.

„Es geht um den Begriff und die Definition von Heimat in einer globalisierten Welt“, sagt Stumph, der in den letzten Wochen für den Dreh in Kuba, Schweden, am Polarkreis und in Bayern war. Aber am Wochenende auch in Dresden.

Meine Heimat! Wolfgang Stumph (70) vor der Dresdner Kulisse. Auch in Elbflorenz entstand sein neuer Doku-Film.
Meine Heimat! Wolfgang Stumph (70) vor der Dresdner Kulisse. Auch in Elbflorenz entstand sein neuer Doku-Film.

Die Idee dazu kam nicht von ungefähr: Schon im vergangenen Jahr veröffentlichte der Kabarettist den Doku-Streifen „Go Trabi go forever“.

Knapp 25 Jahre nach dem legendären Kassenschlager „Go Trabi Go“ spürte er entlang der damaligen Filmroute Mitwirkende und Bekannte auf.

„Das ist ein bisschen wie ein Klassentreffen“, schwärmte Stumph.

Es war der Anfang fürs jetzige Projekt: „Ich habe Blut geleckt und die Idee weiterentwickelt“, verrät Stumpi. „HeimatLiebe“ soll im Oktober im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) ausgestrahlt werden.

Und Wolfgang Stumph hat noch nicht genug: Je nachdem, ob seine darin vermittelte menschliche und künstlerische Haltung gefällt, will er sein jüngstes Steckenpferd weiterreiten: „Die nächste Idee habe ich schon.“

Fotos: dpa/Marko Förster


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