30 Stunden Sarg-Challenge: Wer hält es am längsten aus?

Woodmore - Freiwillig in den Sarg? Einige finden offenbar Gefallen daran! Im Freizeitpark "Six Flags" kann man sich auch in diesem Jahr beim "Fright Fest" für 30 Stunden in einen Sarg einquartieren, also wenn man es so lange aushält.

Teilnehmer der 30 Stunden Coffin-Challenge 2018
Teilnehmer der 30 Stunden Coffin-Challenge 2018  © Screenshot: Six Flags

Wer keine klaustrophobischen Zustände bekommt, oder immense Rückenschmerzen, könnte meinen, dass das ein Klacks sei. Aber so leicht macht es der Freizeitpark in Maryland einem dann auch nicht. Elektronische Geräte darf man nicht mit ins Grab nehmen: Keine Kopfhörer, kein Handy und auch keine Smartwatches.

Und dieses Jahr packen die Anbieter beim "Erlebnis Sarg" noch was obendrauf: Ein komplett geschlossener Sarg mit einem kleinen Netzteil zum Durchschauen (anders als auf dem Foto!), Spiele, weitere Challenges und Käfer in der Totenkiste "verschönern" die lange Zeit. Zudem haben die Teilnehmer kürzere und seltenere Chancen auf Toilettenpausen und zum Strecken. Nur 13 Minuten alle drei Stunden wird den Sarg-Junkies die Möglichkeit dazu eingeräumt. Zudem gibt es nervige Lieder wie "Baby Shark" in Dauerschleife.

In der Dunkelheit geistern dann morbide Gestalten um die Särge. Wer sich anmeldet, muss auch gegen Nebel, dramatische Lichteffekte und richtig schlechtes Wetter gewappnet sein. Neben den regulierten Pipi-Pausen gibt es keine Möglichkeit, den Sarg zu verlassen. Denn die Mahlzeiten werden ebenfalls im Sarg gegessen. Wer die Kiste also außer zur Pinkelpause verlässt, ist raus.

Klingt nach einem Heidenspaß, wenn man denn die ganze Zeit daran denken kann, wieso man das eigentlich tut. Zu gewinnen gibt es 600 Dollar Preisgeld (etwa 546 Euro), zwei 2020 Gold Season Passes und ein Fright-Fest-Preispaket. Für den zweiten und dritten Rang gibt es ebenfalls verschiedene Parkpässe, aber eben kein Geld bar auf die Hand.

Zumindest muss man in diesem Jahr nicht allein antreten. Es gibt nämlich zwei Events. Ende September startet die Challenge für Paare, Mitte Oktober die für Einzelgänger. Sechs Paare/ Einzelteilnehmer werden aus den mutigen Bewerbern ausgewählt. Die Verwandten, Freunde und Pärchen begeben sich am 27. September um 16 Uhr in ihre Särge - aus freien Stücken natürlich und auch nicht für ewig.

Wer es bis um 22 Uhr am Folgetag aushält, bekommt die gemeinsame Siegesprämie. Das zweite irreguläre Massenbegräbnis findet ab dem 13. Oktober statt.


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