Ultraleicht-Flugzeug stürzt ab und fängt Feuer: Zwei Schwerverletzte

Würzburg - Beim Absturz eines Ultraleicht-Flugzeugs auf dem Würzburger Flugplatz Schenkenfeld sind zwei Menschen schwer verletzt worden.

Vom Flugzeug sind nur noch verkohlte Reste übrig.
Vom Flugzeug sind nur noch verkohlte Reste übrig.  © News5

Am Montag-Nachmittag war der Flieger noch ganz normal auf dem Flugplatz gestartet. Nichts deutete zunächst auf einen Defekt oder sonstige Probleme hin.

Dock kurz nach Start sei das Ultraleicht-Flugzeug dann aus noch unbekannter Ursache in ein nahe gelegenes Waldstück gestürzt.

Dort habe das Fluggerät dann Feuer gefangen, teilte ein Sprecher der Polizei in Würzburg am Montag-Nachmittag mit. Nach Informationen von TAG24 sei das Flugzeug außerdem in mehrere Teile zerrissen worden.

Die beiden Insassen seien bei dem Unfall schwer verletzt worden und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das Feuer konnte von der alarmierten Feuerwehr dann schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Die Polizei ermittelt nun die genaue Ursache des Absturzes.

Update, 20.07 Uhr: Polizei gibt weitere Einzelheiten zum Unfall bekannt

Weitere Einzelheiten zum Flugzeug-Absturz in Würzburg sind nun von der Polizei bekannt gegeben worden. Demnach kippte das Ultraleicht-Flugzeug am Ende der Startbahn in einigen Metern Höhe zur Seite, prallte dort zu Boden und fing Feuer.

Der 62-jährige Pilot und sein ebenfalls männlicher Fluggast wurden dabei schwer verletzt. Sie wurden mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Zwei weitere Piloten, die den Absturz beobachteten, hätten sich als vorbildliche Ersthelfer betätigt, so die Polizei. Die Feuerwehr habe die Unfallstelle gelöscht.

Wie es zu dem Unglück kam, ermittle nun ein Luftfahrt-Experte der Polizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft. Das Flugzeugwrack wurde sichergestellt und die Bundesstelle für Flugunfall-Untersuchungen eingeschaltet.

Die beiden schwer Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht (Symbolbild).
Die beiden schwer Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht (Symbolbild).  © 123rf/Oleksandr Lutsenko

Titelfoto: News5

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