25-Jähriger wird ohne Grund brutal geschlagen und von Aggro-Hund gebissen

Würzburg - Eine überaus brutale Schlägerei, die sich am Freitagabend beim Hauptbahnhof von Würzburg ereignete, beschäftigt die Polizei.

Der Täter hatte einen aggressiven Hund bei sich, der ebenfalls zum Angriff überging (Symbolbild).
Der Täter hatte einen aggressiven Hund bei sich, der ebenfalls zum Angriff überging (Symbolbild).  © 123RF/Volodymyr Plysiuk

Ein 25 Jahre alter Student und seine 34-jährige Begleiterin waren gegen 19.20 Uhr im Begriff, am Würzburger Hauptbahnhof aus einer Straßenbahn auszusteigen, wie die Polizei mitteilte.

"Offenbar ohne vorausgegangenen Anlass ging dann ein Mann, der die Straßenbahn zeitgleich verließ, auf den 25-Jährigen los", sagte ein Polizeisprecher weiter.

Der unbekannte Angreifer schlug den 25-Jährige ins Gesicht und warf dessen Rucksack auf eine Wiese. Als der junge Mann seinen Rucksack wieder an sich nahm, ging der unbekannte Schläger erneut zur Attacke über.

Auch der Hund des unbekannten Angreifers ging den Studenten an und biss ihn.

Der Student stürzte im Laufe der Schlägerei vor eine Straßenbahn, die zum Glück durch eine Vollbremsung gestoppt wurde.

Auch danach war der Angriff noch immer nicht vorüber. Der Täter verfolgte sein Opfer und "schlug weiter auf den erschöpft am Boden liegenden Studenten ein", wie der Sprecher erklärte.

"Auch der Hund des Mannes, der von Zeugen als sehr aggressiv beschrieben wurde, biss nochmals zu, bevor Passanten eingriffen und die Polizei verständigten."

Attacke in Würzburg: Fahndung nach brutalem Schläger

Der Schläger und sein Hund flohen schließlich vom Tatort in unbekannte Richtung. Der 25-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er insbesondere wegen der Bissverletzungen behandelt wurde.

Die Fahndung nach dem Täter läuft. Die Polizei beschreibt den Gesuchten wie folgt:

  • etwa 180 Zentimeter groß
  • von schlanker Figur
  • schwarzes T-Shirt und kurze blaue Hose.

Hinweise auf den Mann nimmt die Polizei in Würzburg unter der Telefonnummer 09314572230 entgegen.

Titelfoto: 123RF/Volodymyr Plysiuk

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