Müder Kick in Würzburg bringt CFC einen Punkt

Würzburg - Die Saison ist durch und die Luft raus! Genau diesen Eindruck vermittelten die Würzburger Kickers und der Chemnitzer FC am Sonnabendnachmittag. Die 5311 Zuschauer in der Würzburger Flyeralarm-Arena sahen eine laues 0:0.

Janik Bachmann gegen Enis Bytyqi.
Janik Bachmann gegen Enis Bytyqi.  © Picture Point

Die Gastgeber besaßen dabei über die komplette Spielzeit ein optisches Übergewicht, während der CFC auf schnelle Umschaltsituationen lauerte. Was beide Teams gerade in der Anfangsphase anboten, war aber weder Fisch, noch Fleisch.

Würzburg investierte immerhin einen Tick mehr ins Spiel, brauchte dennoch 15 Minuten bis zur ersten guten Torraumszene. Eine Eingabe von der linken Außenbahn spitzelte Laurin von Piechowski gerade noch vor dem einschussbereiten Orhan Ademi zur Ecke.

Kurz darauf verlor Janik Bachmann im Vorwärtsgang den Ball leichtfertig an Enis Bytyqi. Der Würzburger Angreifer stieß durch die aufgerückte Deckung wie ein warmes Messer durch Butter, verpasste es dann rechtzeitig auf Dennis Mast durchzustecken, sodass der Ex-Chemnitzer bereits in Bedrängnis war, bevor er überhaupt an den Ball kam.

Am Ende sprang für die Kickers nur eine Ecke heraus (20.).

Björn Kluft versucht Dennis Mast den Ball abzunehmen.
Björn Kluft versucht Dennis Mast den Ball abzunehmen.  © pict

Zur Abwechslung war jetzt auch mal der CFC am Zug: Marcus Mlynikowski schoss nach schöner Einzelaktion knapp neben den linken Pfosten (21.). Das war es auch schon.

Die Himmelblauen überließen den Rothosen wieder das Feld – beinahe mit fatalen Folgen! Würzburg ließ das Leder anderthalb Minuten lang in der CFC-Hälfte zirkulieren bis sich endlich die Lücke ergab. Kai Wagner suchte und fand Fabio Kaufmann, der volley traf (32.).

Wegen eines Stürmerfouls fand das Tor keine Anerkennung.

Im zweiten Durchgang rutschte das Niveau vollends in Richtung Grasnarbe ab. Würzburg wollte sich bis zur Torlinie kombinieren und verzettelte sich viel zu oft. Beim CFC mangelte es dagegen an ganz banalen Dingen. Da landete der Doppelpass über zwei Meter geschätzte drei Meter neben dem Mitspieler.

Wenigstens das Ergebnis hat gestimmt und die Himmelblauen konnten im Kampf um Tabellenplatz 18 einen Zähler auf Werder Bremen II gutmachen.


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