Feuer-Terror im Wohnblock: Sind die Serien-Brandstifter endlich gefasst?

Würzburg - Die Mieter in einem Mehrfamilienhaus in der Mergentheimer Straße in Würzburg-Heidingsfeld leben seit Monaten in Angst und Schrecken.

Seit Monaten beschäftigt die Serie an Brandstiftungen die Polizei in Würzburg (Symbolbild).
Seit Monaten beschäftigt die Serie an Brandstiftungen die Polizei in Würzburg (Symbolbild).  © DPA (Fotomontage)

Immer wieder schlugen Feuerteufel in dem achtstöckigen Wohnhaus zu. Die Serie an Brandstiftungen stellte die Polizei vor ein Rätsel (TAG24 berichtete).

Nun haben die Ermittler die mutmaßlichen Täter gestellt. Können die Bewohner des Mehrfamilienhauses – rund 200 Personen – also endlich aufatmen?

"Nachdem es seit Januar dieses Jahres mehrfach in einem Mehrfamilienhaus gebrannt hatte, haben die akribischen und unter Hochdruck geführten Ermittlungen der Würzburger Kriminalpolizei nun Früchte getragen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg. Demnach wurden "drei tatverdächtige Personen" festgenommen.

Bereits Ende Mai geriet eine Bewohnerin des Hauses zusammen mit einer Verwandten unter dringenden Tatverdacht. Die beiden Frauen wurden schließlich festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Parallel dazu wurde "in den vergangenen Tagen" ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen.

Das Motiv der drei mutmaßlichen Brandstifter gibt der Polizei noch Rätsel auf und sei "Gegenstand der laufenden Ermittlungen" wie ein Polizeisprecherin TAG24 auf Nachfrage sagte.

Polizei und Staatsanwaltschaft weisen aber darauf hin, dass es seit dem 29. April in dem Wohnhaus nicht mehr gebrannt habe. In dem Mehrfamilienhaus in der Mergentheimer Straße sei wieder "beruhigende Sicherheit" eingekehrt.

Titelfoto: DPA (Fotomontage)


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