Laster durchbricht Leitplanke und reißt Familienauto mit: Eltern und Kind schwer verletzt

Würzburg - Eine verhängnisvolle Kettenreaktion führte am Dienstagmittag zu einem tragischen Unfall auf der A3. Dabei wurden ersten Erkenntnissen zu Folge zwei Erwachsene und ein Kind schwer verletzt.

Das Führerhaus des Lastwagens durchbrach die Leitplanke.
Das Führerhaus des Lastwagens durchbrach die Leitplanke.  © News5/Merzbach

Im Baustellenbereich zwischen den Anschlusstellen Heidingsfeld und Randersacker geriet ein Wohnwagen-Gespann bei dem Versuch einen 40-Tonner zu überholen ins Schlingern.

Dabei prallte das Gespann gegen den Sattelzug, dessen Fahrer wiederum die Kontrolle verlor. Der Fahrer des Lastwagens zog nach links und durchbrach die Mittelleitplanke, bevor er auf der Gegenfahrbahn gegen das Auto einer Familie aus Fürth stieß.

Anschließend riss der Lastwagen das Familienauto weiter über die Fahrbahn und stieß es die Böschung hinab.

Während der Wagen mitsamt Eltern und Kleinkind zehn Meter tief im Unterholz verschwand und sich überschlug, blieb der Lastwagen mit seinem Führerhaus knapp hinter der Fahrbahn hängen.

Der Wohnwagen kapselte sich durch den Unfall von dem Auto ab.
Der Wohnwagen kapselte sich durch den Unfall von dem Auto ab.  © News5/Merzbach

Ersthelfern gelang es nach Zeugenaussagen zwei Insassen aus dem verunglückten Familienauto zu befreien.

Eine weitere Person wurde durch den Unfall eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Wie die Polizei mitteilte, wurden die beiden Eltern und das Kleinkind schwer verletzt. der Lastwagenfahrer zog sich leichte Verletzungen zu. Die Insassen des Wohnwagens blieben unverletzt.

Die Autobahn musste in beide Richtungen gesperrt werden. Die Aufräumarbeiten dauern voraussichtlich bis in die Abendstunden an. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Mehrer Meter tief fiel das Auto der Familie ins Unterholz.
Mehrer Meter tief fiel das Auto der Familie ins Unterholz.  © News5/Merzbach
Die Insassen des Wohnwagen-Gespanns wurden nicht verletzt.
Die Insassen des Wohnwagen-Gespanns wurden nicht verletzt.  © News5/Merzbach

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