Polizei rettet dieses "Baby" vorm Erfrieren und erlebt große Überraschung

Dieser Anblick bot sich den Polizisten in dem abgestellten Auto.
Dieser Anblick bot sich den Polizisten in dem abgestellten Auto.  © Polizeipräsidium Unterfranken

Würzburg - Die Polizisten trauten ihren Augen nicht: Kurz vor Mitternacht fanden sie auf dem Parkplatz eines Industriegebietes ein Baby allein und verlassen in einem abgestellten Auto – bei Minustemperaturen!

Die Beamten des Polizeipräsidiums Unterfranken machten die dramatische Entdeckung am späten Montagabend in Würzburg-Lengfeld.

Da die Mutter des Kindes nicht zu sehen und die Halterin des Pkw nicht erreichbar war, entschieden sich die besorgten Gesetzeshüter zu handeln, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Kurzentschlossen schlugen die Streifenpolizisten ein Seitenfenster des Wagens ein und retteten das vermeintliche "Kind" – es handelte sich um eine lebensecht aussehende Puppe.

Die Fahrzeughalterin, die im Anschluss an die "Rettung" doch noch erreicht werden konnte, nahm es der Meldung zufolge mit Humor. Die Frau berichtete, dass auch "der Vorbesitzerin der Puppe ihrer Tochter einmal die Pkw-Seitenscheibe von der Polizei eingeschlagen wurde, um das vermeintlich zurückgelassene Kind zu retten".

Die Beamten rieten der Frau, die Puppe zukünftig besser abzudecken, um weitere eingeschlagene Autoscheiben zu verhindern.

Titelfoto: Polizeipräsidium Unterfranken


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