Geldtransport-Räuber verarscht Justiz, dann bekommt er diesen Job

Götz Decker (heute 58) raubte 2001 einen Geldtransporter aus und machte sich mit Geld ein schönes Leben in Südamerika.
Götz Decker (heute 58) raubte 2001 einen Geldtransporter aus und machte sich mit Geld ein schönes Leben in Südamerika.  © DPA/Wikipedia

Wuppertal - Die Geschichte klingt einfach unglaublich. 2001 raubte Götz Decker (58) einen Geldtransporter aus, schlug danach der Justiz ein Schnippchen. Dann wurde er doch noch gefasst und verurteilt. Nach seiner Freilassung liest er eine Stellenanzeige, geht Probearbeiten und wird eingestellt.

Und der Job hat es in sich. Naja, eigentlich nur in Kombination mit Deckers Vorgeschichte. Denn nach fast vier Jahren Haft fängt der 58-Jährige als Geldtransporter-Fahrer an. Ja, tatsächlich!

Und es kommt noch dicker. Im Interview mit RTL erklärt er, während er den Transporter durch die Straßen fährt: "Meine Tat von 2001 bereue ich nicht."

Denn Decker hat sich tatsächlich mit den gestohlenen 1,3 Millionen Euro ein schönes Leben in Südamerika gemacht. Erst vier Jahre später kamen ihm Fahnder auf die Spur.

Der Fall erregte bundesweit Aufsehen. Doch nach dem Urteil und seiner Inhaftierung für drei Jahre und zehn Monate, wurde es ruhig um den Millionen-Räuber. Dann deckte die Bild auf: Georg Decker fährt tatsächlich einen Geldtransporter.

Wie sich herausstellte, las der 58-Jährige nach seiner Freilassung die Stellenanzeige eines Wuppertaler Unternehmens. Er bewarb sich und wurde nach fünf Tagen Probearbeit eingestellt.

Doch laut Bild-Informationen ist mit diesem Job nun Schluss. Nachdem der Fall öffentlich wurde, hat ihm sein Arbeitgeber gekündigt.


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