Albaner (†36) auf offener Straße erschossen: Mann (33) angeklagt

Wuppertal - Im Fall eines Ende April in Wuppertal auf offener Straße erschossenen 36 Jahre alten Albaners hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Totschlags erhoben.

Ermittler am 28. April 2019 am Tatort in Wuppertal.
Ermittler am 28. April 2019 am Tatort in Wuppertal.  © Claudia Otte/DPA

Der 33-jährige Wuppertaler sei dringend verdächtig, die Schüsse abgegeben zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Der Albaner war von Einsatzkräften schwer verletzt auf der Straße entdeckt worden.

Er war am 28. April 2019 von mehreren Schüssen getroffen worden. Neben ihm stand ein Auto. Der Mann soll am Steuer gesessen haben, als die Schüsse fielen, hieß es damals.

Er starb neun Tage später im Krankenhaus.

Eine in der Nähe des Fundorts auf dem Bürgersteig entdeckte Pistole sei nicht die Tatwaffe, erklärten die Ermittler.

Angaben zum Motiv wurden nicht gemacht.

Der Tatverdächtige war nach umfangreichen Ermittlungen am 31. Mai durch Spezialkräfte der Polizei an seiner Wohnanschrift in Wuppertal festgenommen worden.

Er befinde sich seitdem in Untersuchungshaft, teilten die Ermittler mit.

Der Tatort wurde von der Polizei abgesperrt.
Der Tatort wurde von der Polizei abgesperrt.  © Gianni Gattus/Blaulicht Aktuell Solingen/dpa

Titelfoto: Claudia Otte/DPA

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