Mysteriöser Leichenfund auf offener Straße

Wuppertal – In Wuppertal ist ein Mann auf offener Straße unter ungeklärten Umständen gestorben.

Der Bereich um den Fundort der Leiche wurde weiträumig abgesperrt.
Der Bereich um den Fundort der Leiche wurde weiträumig abgesperrt.

Der Tote war vor einem Wohnhaus in der Schellenbecker Straße gefunden worden. Neben dem Toten habe sich eine größere Blutlache befunden, teilte die Polizei am Montag weiter mit.

Feuerwehrleute in hellen Schutzanzügen rückten am Sonntagabend an. Aufgrund der unklaren Umstände konnte laut Informationen von TAG24 zunächst eine Ansteckungsgefahr nicht ausgeschlossen werden. Daher wurden zwei Streifenwagen und die Schuhe mehrerer Polizisten desinfiziert.

Laut Polizei liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die Ermittler erhoffen sich Antworten durch die Obduktion der Leiche an diesem Montag.

"Um die Todesursache zu klären, wurde die Leiche in die Gerichtsmedizin gebracht", sagte ein Sprecher der Polizei. Mehr Einzelheiten gaben die Behörden in der Nacht nicht bekannt.

Update, 14.37 Uhr: Keine Hinweise auf gefährliche Infektionskrankheit

Ein Feuerwehrmann desinfiziert die Schuhe eines Polizisten.
Ein Feuerwehrmann desinfiziert die Schuhe eines Polizisten.

Ein 19-jähriger Zuwanderer aus Westafrika ist in Wuppertal stark blutend zusammengebrochen und gestorben. Rettungskräfte waren am Sonntagabend in Schutzanzügen an den Ort des Geschehens geeilt.

Bewohner hatten den leblosen Körper im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses entdeckt. Früheren Angaben zufolge war der Mann auf offener Straße zusammengebrochen.

Neben dem Toten, der aus dem Mund blutete, habe sich eine größere Blutlache gebildet, bestätigte die Polizei am Montag.

Die Polizei widersprach Gerüchten von einer hochgefährlichen Ebola-Infektion: Bislang gebe es keine Hinweise auf eine ansteckende Infektionskrankheit.

Der Mann aus Guinea habe sich nach bisherigen Erkenntnissen in den vergangenen zwei bis drei Jahren in Wuppertal aufgehalten und keine Auslandsreise unternommen.

Die Leiche des 19-Jährigen werde nun in der Gerichtsmedizin in Düsseldorf obduziert. "Für uns ist das ein ganz normales Todesermittlungsverfahren", sagte eine Polizeisprecherin.

Das Tragen von Schutzkleidung sei bei solchen Einsätzen Routine. Darüber hinaus sähen Polizei, Feuerwehr und das städtische Gesundheitsamt derzeit keinen Grund für weitere Vorsichtsmaßnahmen, teilte die Stadt mit.

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