Nach "Tatort"-Ärger: Diese Stadt will Dortmund beerben

Wuppertal – Wuppertal macht Ernst und will Dortmund als Kulisse für die ARD-Krimireihe "Tatort" beerben.

Der Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke (52) hat sich mit seiner Stadt für den "Tatort" beworben.
Der Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke (52) hat sich mit seiner Stadt für den "Tatort" beworben.  © DPA

Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) habe sich nun offiziell bei WDR-Intendant Tom Buhrow darum beworben, teilte eine Sprecherin der Großstadt am Mittwoch mit.

Wuppertal habe hervorragendes Potenzial als Drehort in der Riege der Tatortstädte. Die Schwebebahn-Stadt habe ein unverwechselbares Profil und sei in den vergangenen Jahren schon häufig Drehort für Filmproduktionen gewesen.

So seien die letzten Szenen des Films "Werk ohne Autor" von Florian von Donnersmarck in Wuppertal gedreht worden.

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau hatte sich erzürnt, dass der "Tatort" nur Klischees seiner Stadt verbreite.

In dem jüngsten Krimi "Zorn", der offenbar Anlass war, hatte Kommissar Faber den Mord an einem Ex-Bergmann untersucht - vor tristen Industriekulissen und unter Bergleuten, die nach Zechenschließungen Frust und Langeweile schieben.

Intendant Buhrow hatte Sieraus Kritik zurückgewiesen. Ein "Tatort" habe nicht die Aufgabe, das Image einer Stadt oder Region aufzupolieren (TAG24 berichtete).

Bereits mehr als 1000 Episoden: Der "Tatort" gehört zu den beliebtesten deutschen TV-Krimiserien.
Bereits mehr als 1000 Episoden: Der "Tatort" gehört zu den beliebtesten deutschen TV-Krimiserien.  © DPA

Titelfoto: Bild-Montage dpa/dpa

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