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Wurde Khaleds Mörder längst gefasst?

Dresden - Seit Dienstag kursiert im Netz das Gerücht eines (anonymen) Verfassers, die „Sächsische Kriminalpolizei“ habe Khaleds Mörder gefasst und würde ihn nun verheimlichen.
Khaled († 20)
Khaled († 20)

Von Anneke Müller

Dresden - Seit Dienstag kursiert im Netz - vor allem bei Facebook - das Gerücht, die „Sächsische Kriminalpolizei‘“ habe Khaleds († 20) Mörder gefasst.

Es sei „wie zu erwarten“ ein Tunesier aus dem „Drogenmilieu der Asylanten“, das würde aber von der Polizei verheimlicht. Die Hakenkreuze an der Asylwohnung hätten „Links-Extremisten“ angebracht, die „dabei von Überwachungskameras“ gefilmt wurden.

MOPO-Recherchen ergaben: Nichts davon stimmt. Nicht die „Sächsische Kriminalpolizei“ ermittelt, sondern die Kripo Dresden.

Die Fäden laufen bei der Staatsanwaltschaft zusammen, deren Sprecher Jan Hille bestätigt zwar: „In der Leipziger Straße wurde ein Tunesier nach einer Auseinandersetzung vorläufig festgenommen. Er hat mit dem Tötungsdelikt an dem Asylbewerber nichts zu tun. Wir haben noch keinen Tatverdächtigen ermittelt.“

Auch die angeblich gefilmten Links-Extremisten im Wohnblock der Asylunterkunft gibt es nicht. Der Plattenbau gehört der Gagfah. Sprecherin Bettina Benner: „Es gibt in dem Haus keine Überwachungskameras.“

Offener Brief an Stadt, Polizei und Politiker

Auszug aus dem offenen Brief
Auszug aus dem offenen Brief

„Hallo Dresden!“ - Khaleds Freunde appellieren für mehr Menschlichkeit

Der getötete Asylbewerber Khaled Idris (20) wird seine letzte Ruhe in Berlin finden - dort gibt es eine große eritreische Gemeinde. So lange werden seine Freunde in Leubnitz-Neuostra bleiben. Danach wollen sie nur noch weg. Sie haben einen Aufruf verfasst, den sie den Verantwortlichen der Stadt, Polizei und Politik zukommen lassen werden.

Gespenstische Stille herrscht in der Plattenbausiedlung, in der Khaled getötet aufgefunden wurde. Das Warten wird langsam unerträglich für die jungen Männer aus Eritrea; die Angst, hier wohnen bleiben zu müssen, wächst.

Sie fühlen sich unverstanden, auch von der Stadt, die sie einfach in eine neue Unterkunft umsiedeln wollte. Doch das ist nicht die Lösung.

„Dresden ist eine aggressive Stadt“, sagt Tesfalem (27) aus Khaleds Wohngruppe. Mit seinen Mitbewohnern hat er einen offenen Brief an Rathaus, Polizei und Politik verfasst:

„Hallo Dresden“, schreiben sie, „wir sind hierher gekommen, um unser Leben zu retten. Aber viele Leute hier in Dresden mögen uns nicht. Täglich haben wir mit Anfeindungen, Aggressionen und tätlichen Angriffen zu tun.“

Jetzt wollen sie nur noch weg. Von der Polizei fordern sie, Khaleds Mörder schnell zu finden. Fast flehentlich schließen sie: „Wir sind freundlich, friedlich und offenherzig - würdet Ihr Kontakt zu uns suchen, würdet Ihr das merken. Wir wollen nicht mehr wie Tiere behandelt werden - wir brauchen Frieden.“

Weiterer Asylbewerber schwer verletzt

Der Lybier Walid (27) wurde in Mickten mit einer heißen Flüssigkeit übergossen.
Der Lybier Walid (27) wurde in Mickten mit einer heißen Flüssigkeit übergossen.

Noch eine Attacke auf einen Asylbewerber: Wie erst jetzt bekannt wurde, wurde in derselben Nacht, als Khalid umgebracht wurde, Walid (27) in Mickten schwer verletzt.

Gegen 22.30 Uhr wurde er auf der Straße von fünf Männern in Bomberjacke angesprochen. Sie forderten Zigaretten, und als er dem nicht gleich nachkam, goss ihm einer der Männer eine heiße Flüssigkeit aus einer Thermoskanne über Gesicht, Schulter und Arme.

Noch in der Nacht musste Walid ins Krankenhaus.

Auch nach einer Woche sind die Wunden noch nicht verheilt. Aus Angst hat sich Walid noch nicht zur Polizei getraut, wird aber von der Dresdner Opferberatung betreut.

Mit ihrer Hilfe will Walid nun Anzeige erstatten.

Foto: Petra Hornig

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