Vermummte mit Baseballschlägern bei Antifa-Kundgebung

Eine Kundgebung der Antifa im Januar sicherte ein Polizei-Großaufgebot ab.
Eine Kundgebung der Antifa im Januar sicherte ein Polizei-Großaufgebot ab.  © Frank Schmidt

Wurzen - Wollten sie auf die Antifa losgehen? Am Rande der Kundgebung im Bahnhofspark hatten sich mehrere Personen versammelt und bewaffnet.

Etwa 250 Menschen hatten sich am Samstagnachmittag in der Nähe des Bahnhofs versammelt. Wie die Polizei mitteilte, war die Kundgebung des Bündnis "Irgendwo in Deutschland" zwar generell friedlich verlaufen (TAG24 berichtete), einen Zwischenfall gab es dann aber doch:

Auf einem Grundstück in der Nähe des Parks waren mehrere vermummte Personen gesichtet worden. Diese waren bewaffnet mit Baseballschlägern und Teleskop-Schlagstöcken.

Daraufhin hatten sich Einsatzkräfte zu dem Grundstück begeben, die Ermittlungen wurden eingeleitet. Auch teilte die Polizei mit, dass die Versammlung immer wieder durch Zwischenrufe gestört worden war. Gegen 15 Uhr hatte eine männliche Person eine spontane Gegen-Kundgebung angemeldet, an der etwa 30 Menschen teilnahmen. Nach etwa 45 Minuten war diese kleinere Versammlung beendet, teilte die Polizei mit. Laut Augenzeugenberichten soll sie jedoch sogar bis zu zwei Stunden gedauert haben.

Auch wurden von 30 Personen die Personalien aufgenommen. Dabei handelte es sich aber laut Polizei vorwiegend Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und der Begehung von Ordnungswidrigkeiten.

Das Bündnis "Irgendwo in Deutschland" hatte am Donnerstag zu der Kundgebung aufgerufen. Unter dem Motto "Solidarität mit allen Betroffenen rassistischer und rechter Gewalt" setzten die Mitglieder ein Zeichen gegen rechte Gewalt.

Titelfoto: Frank Schmidt


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