Person von IC getötet: Zugstrecke Leipzig-Dresden wieder frei

Wurzen - Am Bahnhof im sächsischen Wurzen ist am Mittwochnachmittag offenbar eine Person von einem Intercity-Zug erfasst worden. Die Strecke wurde komplett gesperrt.

Der Bahnhof Wurzen sowie die Zugstrecke Leipzig-Dresden ist derzeit vollgesperrt.
Der Bahnhof Wurzen sowie die Zugstrecke Leipzig-Dresden ist derzeit vollgesperrt.  © privat

Gegen 16 Uhr ging bei den Beamten die Meldung ein, dass es an dem Haltepunkt einen Personenunfall gegeben hat.

Nähere Umstände sind noch nicht bekannt. Die Kollegen der Bundespolizei befinden sich aktuell auf dem Weg zur Unglücksstelle.

Wie die Deutsche Bahn via Twitter mitteilte, ist die Zugstrecke zwischen Leipzig und Dresden aktuell voll gesperrt. Die Züge des Fernverkehrs werden demnach umgeleitet. Mit Verspätungen von 60 bis 90 Minuten muss gerechnet werden. Es seien auch Ausfälle einzelner Züge möglich.

Weitere Informationen folgen.

UPDATE, 17.10 Uhr: Die Feuerwehr hat mittlerweile Sichtschutzwände für die Unfallstelle angefordert, um Anwohner und Passanten vom Geschehen fernzuhalten.

UPDATE, 17.30 Uhr: Nach Angaben der Bundespolizei wurde bei dem Zusammenstoß eine Person getötet, weitere sollen nicht involviert gewesen sein. "Aktuell sieht es nicht nach einem Suizid aus", wagte Sprecher Jens Damrau eine vorsichtige Aussage. Infos zur Identität des Opfers gibt es bislang nicht.

Ein Mann ist bei dem Zusammenstoß ums Leben gekommen.
Ein Mann ist bei dem Zusammenstoß ums Leben gekommen.  © privat

UPDATE, 18 Uhr: Die Bahn twittert, dass die Zugstrecke weiterhin vollgesperrt ist. Es kommt nach wie vor zu Verspätungen bis eineinhalb Stunden und Ausfällen.

UPDATE, 18.50 Uhr: Laut Bundespolizei handelt es sich bei dem Toten um einen Mann. Die Umstände des Unfalls sind noch völlig offen.

UPDATE, 19.20 Uhr: "Leider weiterhin keine Einschätzung zur Aufhebung der Sperrung", teilt die Bahn mit.

UPDATE, 19.45 Uhr: Die Zugstrecke zwischen Leipzig und Dresden ist wieder freigegeben worden. Ob es sich um einen Selbstmord gehandelt hat, muss noch abschließend geklärt werden.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

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