Von Lkw eingequetscht: Mann stirbt in DHL-Lager

Wustermark – Ein tragischer Unfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich am Donnerstagabend in Wustermark. Ein Lkw rangierte zurück an eine Laderampe und übersah dabei einen Mann (40), der eingequetscht wurde.

Ein Mann wurde von einem Lkw eingequetscht.
Ein Mann wurde von einem Lkw eingequetscht.  © Julian Stähle

Das Unglück geschah gegen 18.30 Uhr im DHL-Güterverkehrszentrum im brandenburgischen Wustermark.

Als das Lastauto zurücksetzte, um an die Verladerampe zu gelangen, befand sich unglücklicherweise ein Mann zwischen der Wechselbrücke und der Rampe.

Er wurde von dem Fahrzeug eingeklemmt und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu. Die sofort gerufene Feuerwehr konnte den Verletzten zwar aus seiner misslichen Lage befreien. Die ebenfalls gerufenen Notärzte reanimierten ihn auch umgehend. Doch es war zu spät. Aufgrund der Schwere der Quetschungen verstarb der 40-Jährige noch an Ort und Stelle.

Wieso der Fahrer des Lkw beziehungsweise der Verstorbene sich offenbar gegenseitig nicht bemerkten, ist bisher noch ungeklärt.

Die Polizei sowie das Amt für Arbeitsschutz ermitteln in der Sache nun. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab.

Update, 9.15 Uhr

Bei dem Opfer handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 40 Jahre alten Lastwagenfahrer. Eine Sprecherin erklärte am Freitag, das Opfer sei von einem rückwärts fahrenden Lkw eingeklemmt worden. Rettungskräfte versuchten demnach erfolglos, den Mann wiederzubeleben. Er sei noch am Unfallort gestorben. Der 50-jährige Lkw-Fahrer habe einen Schock erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden, sagte die Sprecherin. Die Polizei ermittle wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Das Amt für Arbeitsschutz sei informiert.

Die Rettungskräfte konnten den Mann nicht retten.
Die Rettungskräfte konnten den Mann nicht retten.  © Julian Stähle

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