Forscher warnen: Supervulkan wird eher ausbrechen, als gedacht

Bricht der Supervulkan im Yellowstone-Nationalpark bald aus?
Bricht der Supervulkan im Yellowstone-Nationalpark bald aus?

Wyoming - Was braut sich da im Yellowstone-Nationalpark zusammen? Im Naturschutzgebiet, das nicht nur malerische Landschaften sondern auch Geysire und andere tektonische Phänomene bereithält, brodelt ein Vulkan. Bricht dieser deutlich eher aus als erwartet?

Forscher der Arizona State University haben die Region in Sachen Vulkanität noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Sie berichteten, dass eine Mega-Erschütterung vor gut 630.000 Jahren dafür sorgte, dass die Yellowstone-Caldera - eine circa 40 Meter breite Schale entstand, unter der sich ein Supervulkan befindet, schreibt National Geographic.

Die Wissenschaftler haben Gesteins- und Kristallformationen untersucht und dabei eine beunruhigende Entdeckung gemacht.

"Es ist geradezu schockierend, wie wenig Zeit notwendig ist, um ein ruhendes Vulkansystem an den Rand eines Ausbruchs zu bringen", sagte Hannah Shamloo, eine der Co-Autoren der Studie über das Yellowstone-Terrain der New York Times. Bislang glaubte man, dass mehrere Tausend Jahre ins Land gehen müssten, bis der Vulkan wieder ausbrechen könne. Nunmehr wird davon ausgegangen, dass die "Wartezeit" bis dahin deutlich kürzer sei.

Ein mögliche Eruption würde gigantische Lava-Mengen beinhalten. Große Teile der USA würden dann von Lava und Asche überzogen werden. Asche-Anteile würden sich auch in der Erd-Atmosphäre festsetzen und eine globale Klimaveränderung herbeiführen. Gravierende Auswirkungen also, die ein Ausbruch des Supervulkans mit sich bringen würde:

Dennoch schätzen die Experten die Lage im Yellowstone-Nationalpark momentan als überschaubar ein, rechnen damit, dass das brodelnde Magma doch mehrere 100 Jahre benötigen würde, um eine Katastrophe anzukündigen. Geologen werden alles tun, um das genaue Datum durch Berechnungen exakt vorhersagen zu können.


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