Künstler Asisi kehrt zurück zu seinen Wurzeln

Asisi konzentriert bei der Arbeit. Für seine großen Bilder sind zunächst 
Tausende Entwürfe und Einzelzeichnungen notwendig.
Asisi konzentriert bei der Arbeit. Für seine großen Bilder sind zunächst Tausende Entwürfe und Einzelzeichnungen notwendig.

Leipzig/Berlin - Doppelte Neuigkeit von Deutschlands bekanntestem Panoramenmaler: Yadegar Asisi (62) erschafft ein weiteres Riesenbild für Leipzig, in Berlin wird sein Pergamon-Bild reaktiviert.

„Ab Herbst/Winter 2018 soll in Leipzig ,Ein Paradies auf Erden‘ gezeigt werden“, so Asisi-Sprecher Karsten Grebe.

Das Panorama führe in die Welt des Mikrokosmos. „Der Betrachter befindet sich inmitten einer hundertfach vergrößert dargestellten Welt. Wie auf dem Stempel inmitten des Blütenkelchs beschaut er – aus Sicht eines Pollenkorns – die Szenerie.“

Auch eine gigantische Biene solle eine Rolle spielen. Schau-Platz ist das Panometer in Leipzig, ein altes Gaswerk, wo Asisi seit 2003 Monumentalbilder zeigt.

Zu Leipzig hat der Künstler ein ganz besonderes Verhältnis: Hier wuchs Asisi auf. Sein Arbeitsmittelpunkt hingegen befindet sich in Berlin. Dort lebt er seit 1979.

Und dort wird bald neben dem Asisi-Mauer-Panorama (am ehemaligen Checkpoint Charlie) sein wohl bekanntestes Werk zu sehen sein: „Pergamon“.

In Nachbarschaft des gleichnamigen Museums bauen Arbeiter gerade wieder eine Stahl-Rotunde auf.

Wie schon 2011/12 lässt Asisi darin die antike Stadt im Jahr 129 n.Chr. auferstehen. Die Eröffnung ist vor Ostern 2018 geplant.


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