BVB-"Wunderkind" Youssoufa Moukoko nimmt WSV mit sechs Toren auseinander!

Dortmund/Wuppertal - Was für ein Spiel von BVB-"Wunderkind" Youssoufa Moukoko (14)! Der Stürmer traf am ersten Spieltag der A-Jugend Bundesliga Staffel West gleich sechs Mal für die U19 von Borussia Dortmund gegen den Wuppertaler SV.

Youssoufa Moukoko traf für die U19 vom BVB am 1. Spieltag gleich sechs Mal. (Symbolbild)
Youssoufa Moukoko traf für die U19 vom BVB am 1. Spieltag gleich sechs Mal. (Symbolbild)  © Peter Ludewig/dpa

Der bemitleidenswerte WSV, für den es in dieser Saison nur um den Klassenerhalt geht, hatte gegen die herausragend besetzte U19 des BVB nicht den Hauch einer Chance und ging am Ende mit 2:9 (1:5) unter.

Besonders Moukoko war einfach zu gut für Wuppertal. Der frühere deutsche Junioren-Nationalspieler traf alleine in der ersten Halbzeit vier Mal.

Den Torreigen eröffnete allerdings ein anderer bekannter Name mit Zukunft: Giovanni Reyna, Sohn von Ex-Bundesliga-Profi Claudio Reyna, traf bereits in der ersten Minute zum 1:0 für die Schwarz-Gelben.

Der 16-Jährige hatte die Vorbereitung mit den Profis absolviert und war beim USA-Trip positiv aufgefallen. Diesen Trend setzt er nun fort.

Er hatte an diesem Sonntag jedoch nur eine Nebenrolle.

Denn anschließend schlug die Zeit von Moukoko, der in der dritten Minute das 2:0 erzielte und dann seinen ersten Hattrick in der U19 erzielte (23./27./40.).

Youssoufa Moukoko war bereits in der B-Jugend Bundesliga zweimal Torschützenkönig

Youssoufa Moukoko hat eine eingebaute Torgarantie. (Symbolbild)
Youssoufa Moukoko hat eine eingebaute Torgarantie. (Symbolbild)  © Peter Ludewig/dpa

Auch im zweiten Durchgang hatte Moukoko noch nicht genug. Er traf zum zwischenzeitlichen 7:1 (58.) und zum 9:2-Endstand (90.).

Damit stellte er unter Beweis, dass er für die Jugend-Bundesligen zu gut ist. Bereits in der B-Jugend war er zweimal in Folge Torschützenkönig geworden, hatte 2017/18 in 28 Spielen 40 Mal getroffen und sieben Tore direkt vorbereitet.

Letzte Saison stellte er diese Marke noch einmal deutlich in den Schatten und kam in erneut 28 Partien sogar auf stolze 50 Tore und neun direkte Vorlagen.

Moukoko macht offensichtlich auch in dieser noch taufrischen Spielzeit da weiter, wo er aufgehört hat. Sein Trainer Michael Skibbe wird an ihm wohl noch viel Freude haben.

Dabei hatten ihm laut eigener Aussage in der "Sport Bild" die öffentlich geführten Diskussionen um sein Alter zugesetzt: "Die letzte Saison war hart für mich, mit den ganzen Geschichten."

Seine fußballerische Klasse ist derweil unbestritten. Er hat einen ausgeprägten Torinstinkt, hervorragenden Abschluss, ist bereits sehr abgebrüht vor dem gegnerischen Kasten und weiß seinen muskulösen Körper einzusetzen. Wenn er so weitermacht, wie bisher, können wahrscheinlich nur Verletzungen ihn davon abhalten, Profi zu werden.

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