Droht YouTube-Star Leon Machère die nächste Festnahme?

Hamburg/Hannover - "Kommt alle vorbei, Leute!" Dieser Ausruf könnte dem Hamburger Youtube-Star Leon Machère (26) jetzt erneut zum Verhängnis werden. Gerade erst musste er sich wegen eines Fan-Treffens vor Gericht verantworten.

Leon Machère bei einer Film-Premiere in Hamburg.
Leon Machère bei einer Film-Premiere in Hamburg.  © DPA

Jetzt eröffnet Machère einen neuen "Happy Waffel"-Laden in Hannover. Im Sommer 2017 hatte der YouTuber bekannt gegeben, dass er die Kette mit einem Freund aufgekauft hätte, seitdem gab es mehrere Neueröffnungen in Deutschland.

Wie die Bild in einem Video zeigte, kamen zu der Eröffnung Hunderte Fans. Die Polizei musste einschreiten und die Veranstaltung absichern, da diese nicht angemeldet war und jegliche Sicherheitsbestimmungen umgangen wurden.

Dabei musste sich Machère gerade erst vor Gericht verantworten, da er bereits Anfang 2017 für ein Fan-Chaos gesorgt hatte (TAG24 berichtete). Der YouTuber, der 2,1 Millionen Abonnenten hat, zeigte sich in der Innenstadt von Augsburg und wurde dann von 1200 Jugendlichen umringt. Die Polizei sah in der unangemeldeten Veranstaltung ein großes Sicherheitsrisiko.

Machère, der mit bürgerlichem Namen Rustem Ramaj heißt, wurde mit auf die Inspektion genommen - dort beleidigte er die Beamten und wurde dafür zu einer Geldstrafe von satten 32.500 Euro verurteilt (TAG24 berichtete).

Am kommenden Samstag, 16. Juni, findet die nächste Shop-Eröffnung in Hannover statt. Sein aktueller Instagram-Aufruf zu dem "Fantreffen" vor seinem Waffel-Laden, erinnert an die vorherigen Fälle. "Ihr könnt Fotos mit mir machen, mit mir abhängen", verkündet er in einer aktuellen Story. Dem Aufruf werden mich Sicherheit viele Fans folgen.

Ob Machère aber aus seiner Festnahme in Augsburg gelernt hat und die Veranstaltung vorher angemeldet wurde, ist fraglich.

Bei Instagram kündigt der YouTube-Star die neue Shop-Eröffnung groß an.
Bei Instagram kündigt der YouTube-Star die neue Shop-Eröffnung groß an.  © Instagram/screenshot

Titelfoto: dpa/Instagram


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