Fünf Dinge, die Du über Deine Zähne wissen musst: So putzt Du endlich richtig

München - Wir alle wachsen mit dem gleichen Spruch auf: Nach dem Essen, Zähneputzen nicht vergessen! Doch wie man seine Zähne putzen sollte, ist vielen nicht klar.

Bei den Zähnen geht man am besten immer nach dem selben Prinzip vor, um gründlich zu putzen. (Symbolbild)
Bei den Zähnen geht man am besten immer nach dem selben Prinzip vor, um gründlich zu putzen. (Symbolbild)  © Christin Klose/dpa-tmn, luckybusiness/123RF

Perfektionisten putzen vier Minuten, verwenden Zahnseide und schließen ihr tägliches Ritual mit Mundwasser ab. Andere schrubben schnell morgen kurz durch den Mund, während sie das Handy checken oder in der Wohnung rumlaufen. Jeder ist anderes, doch diese fünf Punkte solltest Du beim Zähneputzen beachten:

1. Zeit: Da jedes Gebiss etwas anders ist, sind Faustregeln mit Vorsicht zu genießen. Allerdings ist gründliches Zähneputzen in weniger als drei Minuten kaum zu schaffen.

2. Gründlich: Außen-, Innen- und Kauflächen sollten geputzt werden. Putz dabei möglichst alle Zonen gleichmäßig und vergiss Stellen, die schwerer zu erreichen sind nicht. Reguläre Bürsten erreichen aber nur etwa 70 Prozent der Zahnoberfläche, das gilt auch für elektrische Exemplare. Einmal täglich sind daher die Zwischenräume dran, mit Zahnseide oder einer speziellen Interdental-Bürste.

3. Druck: Aggressives Zähneputzen kann sehr schlecht für Dein Zahnfleisch sein. Drücke beim Zähneputzen daher nicht zur fest auf. Wenn die Borsten Deiner Zahnbürste nach kurzer Zeit seitlich abstehen, siehst Du, dass Du zu rabiat arbeitest.

4. Regelmäßig: Am besten solltest Du nach jeder Mahlzeit putzen, bei vielen ist das bei der Arbeit schlecht möglich. Morgen und abends solltest Du aber auf jeden Fall einplanen.

5. Vorsorge: Auch wenn Du vorbildlich putzt, eine professionelle Zahnreinigung sollte für Dich kein Luxus sein. Klar, die Behandlung kostet extra, doch mit den Spezial-Instrumenten kommt der Zahnarzt besser den Zahnstein & Co bei.

Das alles im Kopf zu behalten ist nicht leicht, im Alltag kommt die Zahnhygiene bei vielen zu kurz. Schön wäre es doch, wenn es einen einfachen Überblick über Deine Zähne gäbe. Ein Wiener Startup will da nun Abhilfe schaffen.

Zu wenige putzen, wie es der Zahnarzt empfiehlt: Kann eine neue Zahnbürste da helfen?

Ob man richtig putzt, sagt die Playbrush-App. Wer regelmäßig dran bleibt, bekommt eine Zahnreinigung erstattet.
Ob man richtig putzt, sagt die Playbrush-App. Wer regelmäßig dran bleibt, bekommt eine Zahnreinigung erstattet.  © smart one play brush

"Wir wissen aus zahlreichen Studien und Nutzerbefragungen, dass sehr wenige Menschen so Zähne putzen, wie es der Zahnarzt empfiehlt", erklärt Paul Varga, Gründer des Startups "Playbrush".

Das Wiener Unternehmen entwickelt Zahnbürsten für Kinder und mit der "Smart One" jetzt auch für Erwachsene. Ihre Idee: Die elektrische Zahnbürste mit einer Smartphone-App verbinden und damit das Zähneputzen erleichtern.

Ob man lange genug, gründlich und mit dem richtigen Druck putzt, sagt einem die Zahnbürste. "Rechtshänder schrubben oft auf der rechten Seite zu fest und links sporadisch. All die Angewohnheiten, Schwächen, Launen, Schwankungen, kann unsere App prima ausgleichen", so Varga.

Vielen fällt im Alltag nicht auf, dass zu kurz oder zu einseitig geputzt wird: "Die Playbrush Smart One erinnert, denkt mit – und das auch ohne App, über den Leuchtring, der den On-/Off-Schalter umgibt: Dieser zeigt über vier Lichter an, ob auch alle Regionen im Mund ausreichend geputzt wurden und speichert die Putzdaten", erklärt der Gründer.

Ein persönlicher Zahnputz-Coach - das hört sich teuer an! Doch das Wiener Startup setzt auf ein anderes Geschäftsmodell. "Wir verdienen nicht an der Hardware, sondern an der langfristigen Zahngesundheit unserer Familien".

Durch die Nutzung der Serviceleistung amortisiert sich die Anschaffung der Zahnbürste. "Wer nämlich regelmäßig putzt, bekommt die professionelle Zahnreinigung und Füllungen erstattet, sowie regelmäßig neue Bürstenköpfe", erläutert Varga. Im Abo mit Ersatzbürsten und Versicherung kostet die Playbrush 99,99 Euro im Jahr.

Die Zahnbürsten sind über die Website playbrush.com und ab Oktober auch über Amazon und im ausgewählten Handel erhältlich.

Alles weiter über das Startup und das Konzept dahinter erfährst Du auch >>hier auf der Website.

Titelfoto: Christin Klose/dpa-tmn, luckybusiness/123RF

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