Zahl der Flüchtlinge im Norden wieder angestiegen

Kiel - Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der neuen Flüchtlinge in Schleswig-Holstein den zweiten Monat nacheinander geringfügig angestiegen.

Etwa die Hälfte der neuen Flüchtlinge hat gute Chancen, zu bleiben.
Etwa die Hälfte der neuen Flüchtlinge hat gute Chancen, zu bleiben.  © DPA

Im Juni nahm das nördlichste Bundesland insgesamt 412 Neuankömmlinge auf und damit 30 mehr als im gleichen Monat 2017.

Dies geht aus dem jüngsten Zuwanderungsbericht hervor, den das Innenministerium im Internet veröffentlicht hat. Schon im Mai hatte es eine ganz ähnliche Zunahme gegeben.

Im ersten Halbjahr trafen damit 2365 neue Flüchtlinge in Schleswig-Holstein ein und 226 weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. 2017 waren es insgesamt gut 5200, nach fast 10.000 im Vorjahr und 35.000 im Jahr 2015.

Die meisten Flüchtlinge kamen auch 2018 aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, dem Iran und aus Jemen. Fast die Hälfte von ihnen hat eine gute Bleibeperspektive.

In den Landesunterkünften Boostedt und Neumünster sind derzeit von 2439 vorhandenen Plätzen 1918 belegt.

Titelfoto: DPA


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