So viele homosexuelle Flüchtlinge werden beleidigt und angegriffen

Auf Anfrage des SPD-Abgeordneten Tom Schreiber veröffentlichte die Senatsverwaltung für Justiz die Zahlen.
Auf Anfrage des SPD-Abgeordneten Tom Schreiber veröffentlichte die Senatsverwaltung für Justiz die Zahlen.  © dpa/123RF

Berlin - Schwule, lesbische und transsexuelle Flüchtlinge sind in den vergangenen Jahren immer wieder Opfer von Pöbeleien und Drohungen geworden.

Einige wurden in Berlin auch angegriffen und verletzt. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Justiz auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Tom Schreiber hervor.

Manche Übergriffe gingen von Wachleuten in den Flüchtlingsunterkünften und Behörden aus. Die genaue Anzahl der Beleidigungen und Bedrohungen ist sehr unsicher.

Der Senat gab für 2016 die Zahl von 355 an. 2015 waren es 162, im Jahr davor nur 14. Die allermeisten Übergriffe betrafen schwule Männer und Transsexuelle unter den Flüchtlingen.

Die Angaben stammen von drei Beratungsinitiativen für Schwule und Lesben.


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