Neuschnee, Nebel und Glatteis: In dieser beliebten Urlaubsregion droht Touristen jetzt Gefahr

Zakopane - Im polnischen Teil der Hohen Tatra herrschen für Touristen und Wanderfreunde derzeit schwierige Bedingungen: Neuschnee, Glatteis und eine niedrige Wolkendecke schränken teilweise die Orientierung in dem beliebten Urlaubsgebiet ein.

In der Hohen Tatra fiel am Sonntag gebietsweise über 30 Zentimeter Neuschnee.
In der Hohen Tatra fiel am Sonntag gebietsweise über 30 Zentimeter Neuschnee.  © Screenshot Twitter/Klub Górski im. Rafała Chołdy ‏

Wie das polnische Reiseportal "Tatromaniak" berichtet, liege "ab einer Höhe von etwa 1500 Metern Neuschnee. Bitte seien Sie vorsichtig und umsichtig." Außerdem gebe es stellenweise Vereisungen, weil es, je nach Höhe, auch Schneeregen geben kann.

Zusätzliche Schwierigkeit würden sich durch die niedrige Wolkendecke ergeben, die die Sicht einschränkt und die Orientierung auf den Wanderwegen behindert.

Wegen der winterlichen Bedingungen sollten sich, wenn überhaupt, in den oberen Lagen des Tatragebirges nur erfahrene Wanderer aufhalten.

Insgesamt ist es in der Region derzeit feucht und kalt, die Temperaturen liegen etwa rund um den Bergsee "Meerauge" (polnisch: "Morskie Oko") bei minus 1,7 Grad, im "Dolina Pięciu Stawów Polskich"-Tal bei minus 3,5 Grad und auf den Gipfeln sogar noch einige Grade darunter.

33 Zentimeter Neuschnee gemessen

Laut dem polnischen Nachrichtenportal "Planeta" seien am Sonntagmorgen auf dem Berg Kasprowy Wierch an der polnisch-slowakischen Grenze 33 Zentimeter Neuschnee gefallen. In der Nacht herrschte Frost bei Werten bis zu minus fünf Grad.

Der Wetterdienst verspricht für die nächsten Tage ähnliche Wetterbedingungen. Über Webcams könnt Ihr >>> hier die schneebedeckten Tatra-Gipfel sehen.

Titelfoto: Twitter/Klub Górski im. Rafała Chołdy/Jolanta Zasę

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