"Wir treffen uns am Pool": Seitdem fehlt von Urlauber jede Spur

Zakynthos (Griechenland) - Er ist seit 11 Wochen verschwunden und noch immer gibt es nicht die geringste Spur von ihm. John Tossell (73) aus Wales ist wie vom Erdboden verschluckt, seine Frau ist völlig verzweifelt.

Von John fehlt auf der griechischen Insel Zakynthos nach wie vor jede Spur. (Symbolbild)
Von John fehlt auf der griechischen Insel Zakynthos nach wie vor jede Spur. (Symbolbild)  © Montage: sam74100/123RF, anzebizjan/123RF

John Tossell machte mit seiner Frau Gillian Urlaub in Zakynthos, Griechenland. Am 17. Juni, einem sonnigen Tag, wollte der rüstige Rentner einen kurzen Spaziergang machen.

Seine Partnerin hatte keine Lust darauf, wollte lieber im Hotel bleiben. Wie der "Mirror" berichtet, sagte er noch zu ihr: "Wir treffen uns am Pool."

Doch John kam von seiner Wanderung nicht zurück. Gillian blieb mit einem Buch am Pool sitzen und ist seitdem in tiefer Trauer. Ständig fragt sie sich, was passiert ist. Zwar gibt es Videoaufnahmen von John, als er das Hotel verließ, doch niemand weiß, was danach passierte.

Laut Aussage seiner Frau wollte John ein Kloster auf dem Berg Skopos in Zakynthos besuchen. Bis zu seinem Verschwinden verbrachten beide schöne gemeinsame Tage auf der griechischen Insel, besuchten Restaurants und genossen die entspannte Atmosphäre, wie "Wales Online" berichtet.

Nach 11 Wochen wartet Gillian immer noch auf Neuigkeiten, doch die griechische Polizei scheint völlig im Dunkeln zu tappen. Mehrere große Suchaktionen blieben ohne Erfolg. Lediglich ein Zeuge meldete sich mit der Aussage, John noch am Nachmittag in einem Cafe in der Nähe des Klosters gesehen zu haben.

"In jedem Urlaub, den wir machten, ging John spazieren, da er sehr fit, aktiv und sportlich war", sagte Gillian. "Es ist, als wäre er vom Antlitz dieser Welt verschwunden. Wir wollen nur, dass John so schnell wie möglich gefunden wird."

Seine Frau wird nun zu Hause in Bridgend, Südwales von ihrer Familie und vor allem von den Enkelkindern unterstützt. Auch die Polizei kümmert sich um die Tossells.

Johns Fall erinnert an die tragischen Vorkommnisse rund um die Forscherinnen Suzanne Eaton und Dr. Natalie Christopher, welche dieses Jahr ebenfalls in Griechenland verschwanden. Beide wurden nach intensiver Suche tot aufgefunden.

Titelfoto: Montage: sam74100/123RF, anzebizjan/123RF

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