Kurz vor Aktenzeichen XY: Leiche von vermisstem Studenten in den Alpen gefunden

Die Leiche des 24-Jährigen wurde am Montag am Königssee gefunden.
Die Leiche des 24-Jährigen wurde am Montag am Königssee gefunden.  © DPA

Königssee - Seit August 2015 wurde er vermisst. Der chilenische Student Carlos wollte mehrere Wochen durch Europa reisen, neue Leute kennen lernen, tolle Dinge erleben. Er übernachtete in Salzburg, dann verlor sich seine Spur. Fast zwei Jahre später fand ein Wanderer seinen Reisepass am Königssee.

Dabei wollte die Familie mit dem Fall endlich an die Öffentlichkeit gehen. Die ZDF Sendung "Aktenzeichen XY" drehte einen Einspieler zu dem Fall, Robert Schmid, Leiter der Abteilung für Fahndung des Landeskriminalamtes wollte ihn dem Publikum am Mittwochabend schildern. Auch Carlos Familie war extra nach Deutschland gereist.

Doch nachdem ein Wanderer den Pass von Carlos gefunden und die Polizei alarmiert hatte, durchkämmten die Beamten das Gebiet rund um den Königssee (Berchtesgadener Land), wie die Salzburger Nachrichten berichten.

Am Montag dann der grausige Fund. Wahrscheinlich stürzte der 24-Jährige beim Wandern, fiel meterweit in die Tiefe. Polizisten fanden seine sterblichen Überreste, mittlerweile ist Carlos identifiziert worden.

Auch wenn es nun keine Hoffnung mehr gibt, dass er noch lebt, wird der Beitrag mit dem aktuellen Stand im ZDF gezeigt.


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