Ganz schön "arschlöcherig": "Merz gegen Merz" mit Frier und Herbst startet

Köln - Heute um 22.15 Uhr startet das ZDF seine neue Comedy-Serie "Merz gegen Merz" mit Annette Frier (45) und Christoph Maria Herbst (53) als verkrachtes Ehepaar in den Hauptrollen. Das Besondere an der Ausstrahlung: In jeweils vier Doppelfolgen flimmert die komplette Serie an Ostern über die Bildschirme.

Annette Frier und Christoph Maria Herbst als verkrachtes Ehepaar in der neuen Sitcom "Merz gegen Merz".
Annette Frier und Christoph Maria Herbst als verkrachtes Ehepaar in der neuen Sitcom "Merz gegen Merz".  © ZDF/Martin Rottenkolber

"Ostern wird gebingt", schreibt Annette Frier in ihrem Insta-Account. Und wer nicht bis Ostermontag warten will - da laufen die letzten beiden Episoden "Merz gegen Merz" im ZDF - kann sich mit Ausstrahlung der ersten Folge die komplette Serie in der Mediathek des Mainzer Senders anschauen.

Auch darüber hinaus soll die in Köln gedrehte Serie keine weichgespülte Komödie sein, sondern schärfer und im guten Sinne "bösartiger", als man es vom deutschen Fernsehen meistens gewohnt ist.

"Eine Serie wie 'Merz gegen Merz' wäre ja vor 30 Jahren nicht denkbar gewesen", sagt Christoph Maria Herbst im Interview mit TAG24. Das liege vor allem auch an "Stromberg"-Autor Ralf Husmann (54), der alle acht "Merz gegen Merz"-Episoden geschrieben hat.

"Die Sätze, die hat nun mal Ralf Husmann geschrieben, die hätte ich genauso vor zehn Jahren in einer Folge 'Stromberg' sagen können", sagt Herbst. Allerdings ist es in "Merz gegen Merz" eher Annette Frier, die die Gemeinheiten von sich gibt.

Herbst zu Frier: "Unfassbar, wie arschlöcherig Deine Anne sein kann"

"Unfassbar, wie arschlöcherig und gemein Deine Anne sein kann, das erinnert echt an Stromberg", wendet sich Christoph Maria Herbst im Interview an Kollegin Annette Frier.

Und die scherzt: "Da habe ich ihm eine Gemeinheit um die Ohren gehauen … Deshalb ist er immer noch sauer, das merkt man."

Aber "Merz gegen Merz" habe auch durchaus ruhige, nachdenkliche Elemente. "Im besten Fall ist unsere Serie etwas für verheiratete Menschen, ihre Eltern und eben auch für Teenager - so, wie ich mit meiner Familie 'Modern Family' gucke", sagt Frier.

Die Wortgefechte zwischen Merz gegen Merz gewinnt für gewöhnlich Anne (Annette Frier).
Die Wortgefechte zwischen Merz gegen Merz gewinnt für gewöhnlich Anne (Annette Frier).  © ZDF/Martin Valentin Menke

Und darum geht's in "Merz gegen Merz"

Gute Miene zum bösen Spiel: Anne und Erik mit Annes Eltern und einem befreundeten Paar beim Abendessen
Gute Miene zum bösen Spiel: Anne und Erik mit Annes Eltern und einem befreundeten Paar beim Abendessen  © ZDF/Martin Valentin Menke

Annette Frier und Christoph Maria Herbst spielen das Ehepaar Anne und Erik Merz. Als die beiden merken, dass die großen Gefühle erloschen sind, beginnen die Probleme.

Denn die Noch-Eheleute haben nicht nur ein großes Haus und einen pubertierenden Sohn (Philip Noah Schwarz), sie arbeiten auch gemeinsam in der Firma von Annes Vater Ludwig (Michael Wittenborn).

Als dieser erfährt, dass er an Demenz erkrankt ist, will er vor allem seinem geschätzten Schwiegersohn mehr Verantwortung übertragen. Also beschließen Erik und Anne, sich zusammenreißen und irgendwie miteinander auszukommen - zu Hause und im Büro.

Doch das ist ganz und gar nicht einfach. Denn während und zwischen Paar-Therapie-Sitzungen, Firmen-Meetings und den Verlockungen des neu entdeckten Single-Daseins fliegen immer wieder die Fetzen.

Da ist es wenig hilfreich, dass auch zwischen den total unterschiedlichen Eltern/Schwiegereltern eine explosive Stimmungslage herrscht, die immer wieder hochzugehen droht.

All das sorgt natürlich für jede Menge Chaos aber eben auch nachdenkliche Situationen, in denen die beiden Hauptdarsteller ihr ganzes Können ausspielen können.

Eriks Eltern haben Anne Grünkohl zum Geburtstag geschenkt. Sie und ihre Mutter sind wenig begeistert. Erik trinkt sich da schon mal das Spektakel ein bisschen schön.
Eriks Eltern haben Anne Grünkohl zum Geburtstag geschenkt. Sie und ihre Mutter sind wenig begeistert. Erik trinkt sich da schon mal das Spektakel ein bisschen schön.  © ZDF/Martin Valentin Menke

Die Sende-Termine von "Merz gegen Merz"

  • Donnerstag, 18. April, 22.15 Uhr: Folge 1 "Hoch soll'n sie leben"
  • Donnerstag, 18. April, 22.35 Uhr: Folge 2 "Alles neu - alles anders"
  • Samstag, 20. April, 21.45 Uhr: Folge 3 "Jeder ist ersetzbar"
  • Samstag, 20. April, 22.05 Uhr: Folge 4 "Der Pärchenabend"
  • Ostersonntag, 21. April, 22.15 Uhr: Folge 5 "Unsterblich wie wir"
  • Ostersonntag, 21. April, 22.35 Uhr: Folge 6 "Date mit der Vergangenheit"
  • Ostermontag, 22. April, 22 Uhr: Folge 7 "Rein körperlich"
  • Ostermontag, 22 April, 22.25 Uhr: Folge 8 "Alles auf Anfang"

Titelfoto: ZDF/Martin Rottenkolber

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