Fabian Kahl zu Kritik an "Bares für Rares": Ist alles nur Abzocke?

Köln - Die Sendung "Bares für Rares" gehört zu den beliebtesten Sendungen in ganz Deutschland. Millionen Zuschauer schalten täglich ein, um zu sehen, ob die Antiquitäten der Bewerber den erhofften Gewinn erbringen oder nicht.

Seit 2013 können Verkäufer bei "Bares für Rares" ihre Fundstücke anbieten
Seit 2013 können Verkäufer bei "Bares für Rares" ihre Fundstücke anbieten  © Frank Dicks/ZDF

Doch inzwischen wird der Vorwurf der Zuschauer immer lauter, dass es sich dabei um Abzocke handelt. Immer mehr Fans äußern ihren Unmut darüber auf Facebook!

Bevor die Bewerber nämlich den endgültigen Gewinn des kompetenten Händlerpodiums erfahren und die Möglichkeit haben zu verkaufen, schätzt erst ein Experte die Wertigkeit der Antiquität ein.

Und genau das lässt viele Zuschauer mit einem Fragezeichen zurück. Warum gehen die Schätzungen der Experten und die Angebote der Händler teilweise so gravierend auseinander? Nicht selten gehen die Bewerber jedenfalls mit viel weniger Geld nachhause, als es die Expertise zuvor versprach.

Werden die Kandidaten abgezockt?

Dieser Frage stellt sich auch einer der beliebtesten Händler aus der Sendung: Fabian Kahl (28). Er ist aber fest der Meinung, dass die Sendung keine Abzocke sei.

Niemand muss seine Antiquität verkaufen

Diese Aussage begründet er damit, dass die Verkäufer als allererstes eine "handfeste Expertise bekommen und dass sie erstmal aufklärt werden". Sie bekommen somit einen "hand-und stichfesten Preis", so Kahl.

Zusätzlich werden die Verkäufer nicht dazu gezwungen, ihre Wertgegenstände zu verkaufen. Denn wenn es vorkommt, dass sich die Expertise eines Gegenstandes auf 1.000 € beläuft und die Händler jedoch 200€ bieten, muss der Verkäufer diesen Preis nicht annehmen. Als Händler wisse man nicht "was die Expertise ergeben hat. Wir haben ja mit den Experten gar keinen Kontakt", erklärt der 28-jährige Händler.

Zusätzlich haben die Verkäufer die Möglichkeit, während der Sendung die Einschätzung der Experten zu nennen. "Wenn die Händler dies immer noch anders sehen, muss man nicht verkaufen".

Fabian Kahl versucht die Vorwürfe zu beschwichtigen, in dem er klar stellt, dass die Verkäufer sogar in einer viel besseren Situation kommen, als im normalen Leben. Bei einem Händler würde schließlich er allein einen Preis festlegen, ohne vorheriger Einschätzung eines Experten. Ohne die Möglichkeit, dass der Preis hochgeboten wird.

So besteht durch die anderen Händler die Möglichkeit, dass der erzielte Preis am Ende sogar höher als die Expertise ist. Auch das kommt tatsächlich regelmäßig in der Show vor.

Titelfoto: Frank Dicks/ ZDF

Mehr zum Thema Bares für Rares:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0