Zeckenplage in Sachsen! Zahl der Hirnhautentzündungen verdoppelt

Dresden - Die Hirnhauentzündung FSME ist in Sachsen auf dem Vormarsch.

Ärzte raten zur FSME-Schutzimpfung. In den Risikogebieten übernimmt die Krankenkasse deren Kosten.
Ärzte raten zur FSME-Schutzimpfung. In den Risikogebieten übernimmt die Krankenkasse deren Kosten.  © dpa/Tobias Hase

Bis Mitte Oktober sind schon fast doppelt so viele Erkrankungen registriert worden. Mit 23 waren es elf mehr als im gesamten Vorjahr und so viele wie seit 2013 nicht, so das Gesundheitsministerium.

Der sehr lange und warme Sommer habe die Kontaktmöglichkeiten des Menschen zu Zecken erhöht.

Die meisten Frühsommer-Meningoenzephalitis-Fälle wurden im Vogtland und im Erzgebirge gemeldet und damit in zwei der fünf sächsischen FSME-Risikogebiete.

Im Extremfall verläuft die Krankheit tödlich.

Für die Behandlung gibt es keine Medikamente - Ärzte raten zur Schutzimpfung, deren Kosten die Krankenkasse in den Risikogebieten übernimmt. Im Freistaat gehören auch die Kreise Bautzen, Zwickau sowie Sächsische Schweiz-Osterzgebirge dazu.

In Risikogebieten trägt schätzungsweise jede 100. Zecke das FSME-Virus in sich.
In Risikogebieten trägt schätzungsweise jede 100. Zecke das FSME-Virus in sich.  © dpa/Daniel Reinhardt

Mehr zum Thema Gesundheit:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0