10 Gründe, warum Du immer hungrig bist

Ständiges Hunger-Gefühl? Das kann verschiedene Gründe haben.
Ständiges Hunger-Gefühl? Das kann verschiedene Gründe haben.

Dresden - Kaum ist das deftige Mittagessen vorüber, meldet sich plötzlich schon wieder der kleine Hunger. Doch warum haben manche eigentlich ständig das Gefühl, etwas essen zu müssen?

Während manche Leute dreimal nachprüfen, ob sie ihren Haustürschlüssel eingepackt haben, gehst Du sicher, dass du einen Snack dabei hast.

Anstatt dich auf dein wichtiges Projekt zu konzentrieren, googlest du lieber, was du dir zum Abendbrot bestellen möchtest.

Eigentlich denkst du, dass du genug isst, aber egal was es auch ist, irgendwie reicht es nicht.

Kommen dir diese Situationen bekannt vor? Eins ist sicher: Du bist nicht allein mit dem endlosen Hunger-Gefühl.

Hunger ist eine ziemlich komplizierte Funktion in unserem Körper. Er kommt durch verschiedene biologische und psychologische Faktoren zustande. Es gibt sogar Speisen, die dich hungrig machen!

Motto.com hat die häufigsten Gründe für unstillbaren Hunger zusammengetragen:

1. Du bist eigentlich durstig

In einer Studie reagierten 60 % der Versuchspersonen vollkommen falsch auf Durst: Sie aßen stattdessen etwas. Das kann durch unseren Hypothalamus vorkommen. Dieser reguliert Hunger und Durst und kann die Signale auch mal durcheinander hauen. Am Ende kann man aber den verwechselten Durst wirklich nur mit Flüssigkeit stillen - da hilft auch nicht das beste Steak der Welt.

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2. Du isst zu viel raffinierte Kohlenhydrate

Wer kennt das nicht: Früh kommt Zucker in den Kaffee, dazu gibt es eine Schüssel Cornflakes. Zum Mittag freut man sich über die Pizza oder einen Sandwich. Am Abend wird kräftig in die Chips-Tüte gelangt oder Nudeln geschlemmt. Auch wenn das alles ziemlich lecker sein kann, besteht der Großteil dieser Speisen aus raffinierten Kohlenhydraten. Diese werden vom Körper schneller verbrannt, der Blutzuckerspiegel sinkt. Und wenn der einmal niedrig ist, werden die tückischen Hunger-Hormone ausgeschüttet.

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3. Du wirst beim Essen abgelenkt

Essen und fernsehen gehört für die meisten von uns wahrscheinlich einfach zusammen. Doch genau da liegt das Problem: Wenn der TV läuft, hörst du dein Essen nicht mehr. Eine neue Studie hat herausgefunden, dass der Klang der durch Kauen entsteht, unsere Essensgewohnheiten beeinflusst. Fazit: Wer beim Essen abgelenkt wird, isst deutlich mehr.

4. Du bist einfach zu gestresst

Kurzzeitiger Stress kann einem zwar mal den Appetit verderben, hält der Stress allerdings an, ist das eine andere Sache. Unsere Adrenaldrüsen schütten dann ein Hormon namens Cortisol aus. Das aktiviert nicht nur unsere Hunger-Hormone, sondern lässt den Körper gleichzeitig Lipide aus dem Blutkreislauf rausfiltern, die dann in unseren Fettzellen gespeichert werden.

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5. Du kriegst nicht genug Schlaf

Zu wenig Schlaf sieht man nicht nur äußerlich, sondern bringt auch den Hormon-Haushalt durcheinander. Der Leptin-Gehalt sinkt, was wiederum den Appetit erhöht. Denn das Hormon sagt unserem Körper, dass wir satt sind. Außerdem kann die vernachlässigte Nachtruhe dazu führen, dass weniger Kalorien verbrannt werden.

6. Du nimmst statt Nährstoffen Kalorien zu Dir

Es sind nicht Kalorien, die uns wirklich satt machen - es sind Nährstoffe: Fasern, Eiweiß und gesunde Fette. Es kommt also nicht darauf an, wie viel du vom kalorienreichen Essen in dich hineinstopfst: Am Ende bleibt der Hunger.

7. Du isst zu schnell

Hunger-Hormone brauchen etwa 20-30 Minuten, um dein Gehirn zu erreichen. Wenn man also wie ein wild gewordenes Tier das komplette Mittagessen in fünf Minuten hinunterschlingt, wird man am Ende mehr gegessen haben, als der Körper eigentlich verlangt hat. Darum sollte man sich für die nächste Mahlzeit immer viel Zeit nehmen.

8. Du siehst dir im Internet zu viel Essen an

Ja richtig gehört: Die vielen, leckeren Essens-Seiten die man auf Instagram & Co. abonniert hat, sind gar nicht gut für unseren Darm. Wenn wir uns durch die "Food-Pornos" scrollen, wird in uns der Wunsch nach Nahrung hervorgerufen - obwohl wir eigentlich gar nicht hungrig sind. Die leckeren Bilder lassen die Konzentration des Hunger-Hormons "Ghrelin" zunehmen.

9. Du greifst zu Diät-Getränken

Egal ob es eine Light-Version oder eine normale ist - Limonade ist einfach eines der zuckerhaltigsten Lebensmittel, die wir zu uns nehmen. Was viele nicht wissen: Künstlich gesüßte Produkte sowie Zucker-Alternativen steigern den Appetit noch mehr als normaler Zucker.

10. Du überspringst Mahlzeiten

Das klingt zwar viel zu offensichtlich, aber es steckt noch mehr dahinter, als dass du deinen Körper nur nicht richtig fütterst. Wenn du nicht isst, kann dein Körper seine Blutzucker-Vorräte abbauen, was zu einem Aufschwung des Hunger-Hormons Ghrelin führt. Folge: Dein Appetit wächst.

Alle Angaben ohne Gewähr. Wir sind keine Ärzte.


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