Mehrere Schüsse! Frau geradezu hingerichtet: 17-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft

Zell am See - Es ist eine schreckliche Tat, die noch immer für Fassungslosigkeit sorgt: Rund zwei Monate nach den tödlichen Schüssen auf eine 20 Jahre alte Frau in Zell am See in Österreich sitzt nun ein Verdächtiger in Haft.

Die Polizei in Österreich konnte inzwischen die Tatwaffe sicherstellen. (Symbolbild)
Die Polizei in Österreich konnte inzwischen die Tatwaffe sicherstellen. (Symbolbild)  © DPA

Bei Hausdurchsuchungen an seinem Wohnort sei die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt worden, teilten zuständige Behörden am Donnerstag mit.

Auf Anraten seines Verteidigers habe der 17-Jährige, bei dem es sich um einen bisher unbescholtenen Österreicher handelt, von seinem Recht Gebrauch gemacht, die Aussage zum Vorwurf zu verweigern.

Dies erklärte ebenfalls am Donnerstag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Der Teenager besaß laut Ermittlern zwei Schreckschusspistolen, die zu Schusswaffen umgebaut waren. Bei einer der beiden Pistolen soll es sich um die Tatwaffe handeln.

"Die waffentechnische Überprüfung beim Bundeskriminalamt ergab vorab eine höchstwahrscheinliche Übereinstimmung mit den am Tatort des Mordes und im Zuge der Obduktion sichergestellten Spuren", hieß es.

Opfer hatte keine Chance

Die junge Frau war am 20. Oktober im Eingangsbereich ihrer Wohnung in Zell am See erschossen worden.

Die Einheimische wurde von mehreren Projektilen in den Oberkörper getroffen und starb noch im Treppenhaus des Mehrparteienhauses. Laut Obduktion verblutete sie innerlich. Das Motiv für die schreckliche Tat ist noch unklar.

In Österreich wurde in Zell am See eine 20 Jahre alte Frau auf brutale Weise getötet.
In Österreich wurde in Zell am See eine 20 Jahre alte Frau auf brutale Weise getötet.  © Screenshot/Google Maps

Titelfoto: DPA

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