Wer hat was gesehen? Polizei jagt Todesfahrer von der A9

Allershausen - Nach dem schrecklichen Fund einer verunglückten Person am Dienstagmorgen fehlt vom Unfallverursacher bisher jeder Spur (TAG24 berichtete). Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe.

Das Auto des Verstorbenen steht am Straßenrand. Von dem Todesfahrer fehlt bislang noch jede Spur.
Das Auto des Verstorbenen steht am Straßenrand. Von dem Todesfahrer fehlt bislang noch jede Spur.  © Polizei Oberbayern Nord

Die Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Freising zum tödlichen Verkehrsunfall, der sich am Dienstag in den frühen Morgenstunden auf der A9 ereignete, dauern an.

Ein 35-jähriger Mann aus dem Landkreis Freising wurde bei dem Unfall durch ein vorbeifahrendes Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt.

Er starb laut Obduktionsbericht an einem schweren Schädel-Hirn-Trauma. Der für diese Tragödie mitverantwortliche Unfallverursacher flüchtete bislang unerkannt von der Unfallstelle.

Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse kann der Zeitpunkt des Unfalls auf den Zeitraum zwischen 5.20 Uhr und 5.30 Uhr eingegrenzt werden.

Bei der Verkehrspolizei Freising gingen in der Zwischenzeit zahlreiche Hinweise ein, denen die Ermittler aktuell nachgehen.

Basierend auf den Aussagen gehen die Beamten davon aus, dass es noch weitere Fahrzeugführer gab, die an der Unfallstelle anhielten, sich aber nicht bei der Polizei meldeten. Auf deren Beobachtungen bauen die Beamten nun, um den Verantwortlichen zu finden.

Außerdem gab es laut den bisherigen Zeugenaussagen mehrere Lkw-Fahrer, die auf Grund der Unfallsituation, ausweichen mussten. Auch diese können zur Klärung des Unfallhergangs wichtige Wahrnehmungen gemacht haben.

Personen die derlei Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Freising (Telefonnummer: 08161/952-111) oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Titelfoto: Polizei Oberbayern Nord

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