Tränen für ermordete Maria (†18): Eine Stadt nimmt Abschied

Zinnowitz - Es ist ein Fall, der betroffen und wütend zugleich macht. Vor zwei Wochen wurde die schwangere Maria auf Usedom erstochen. Vom Täter und Tatwaffe fehlt noch immer jede Spur. Während die Polizei jeden Stein umdreht und mit Fotos nach Hinweisen sucht (TAG24 berichtete), gedenken heute die Menschen der 18-Jährigen, die ein Gewaltverbrechen aus ihrem jungen Leben gerissen hat.

Kerzen und Blumen stehen vor dem Eingang des Hauses, in dem am 19.03.2019 eine 18-jährige Frau tot aufgefunden wurde.
Kerzen und Blumen stehen vor dem Eingang des Hauses, in dem am 19.03.2019 eine 18-jährige Frau tot aufgefunden wurde.

Nach dem gewaltsamen Tod der 18-jährigen Maria erinnern die Menschen am Mittwoch (16.30 Uhr) auf der Insel Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) bei einer Gedenkveranstaltung an die junge Frau (TAG24 berichtete).

Organisatoren der Gedenkveranstaltung in der evangelischen Kirche von Zinnowitz sind die Kirchengemeinde, die Kommune und das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD).

Mit der Veranstaltung soll Angehörigen, Freunden und Trauernden die Gelegenheit gegeben werden, ihre Gedanken zu äußern und Anteil zu nehmen. Im Gedenkgottesdienst wollen Pastorin Christa Heinke und Bürgermeister Peter Usemann (Wählergemeinschaft) sprechen.

Zudem sollen Spenden gesammelt werden, um der Familie des Opfers eine würdige Beerdigung zu ermöglichen.

Die 18-Jährige wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft vermutlich am 19. März in ihrer Wohnung umgebracht (TAG24 berichtete). Ihre Leiche sei nach Abschluss der rechtsmedizinischen Untersuchungen inzwischen freigegeben worden.

Bei den Ermittlungen seien bislang mehr als 50 Leute aus dem Umfeld der 18-Jährigen überprüft worden. Es gab aber zuletzt noch keine heiße Spur. Auch eine Tatwaffe wurde noch nicht entdeckt.

Die Tote wies Stichverletzungen auf. Sie stammte aus Stralsund und lebte alleine in der Zinnowitzer Wohnung.
Die Tote wies Stichverletzungen auf. Sie stammte aus Stralsund und lebte alleine in der Zinnowitzer Wohnung.  © DPA

Titelfoto: DPA

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