Bundespolizei führt Schock-Lehrstunde für Schüler durch

Zittau - Schocklehrstunde für Zittauer Schüler! Weil immer wieder junge Sachsen mit illegaler Pyrotechnik erwischt werden, rückte am Montag die Bundespolizei in die Zittauer Parkschule ein. Nicht um dort minderjährige Böllerschmuggler zu überführen, sondern um den Kindern die Folgen der Sprengkörper vor Augen zu führen.

Die Bundespolizei war in der Zittauer Parkschule zu Gast und sorgte für heftige Reaktionen bei den Kids.
Die Bundespolizei war in der Zittauer Parkschule zu Gast und sorgte für heftige Reaktionen bei den Kids.  © Danilo Dittrich

So etwas sehen die Achtklässler sonst eher selten:

Sichtbar starrten sie am Montag auf die zerfetzte Hand, die die Bundespolizisten an die Wand strahlen: "Wir machen diese Aktion jährlich kurz vor Silvester", sagt Bundespolizeisprecher Ronny Probst (43).

"Die Schüler waren sehr erstaunt gewesen, bei einigen gab es wohl auch einen Aha-Effekt. Genau das wollen wir ja auch."

Außerdem zeigten die Ermittler den Kindern entschärfte Sprengkörper zur Warnung und anschließend Pyrotechnik, die bereits schon ab 12 Jahren freigegeben ist.

Eine gute Nachricht: Nach dem Schuleinsatz rückten die Ermittler zur Friedensstraße für eine Kontrolle aus, diesmal hatte keiner Böller dabei.

Das Pyro-Anschauungsmaterial hatten die Polizisten mitgebracht.
Das Pyro-Anschauungsmaterial hatten die Polizisten mitgebracht.  © Danilo Dittrich

Titelfoto: Danilo Dittrich

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