Riesen-Razzia an der Grenze zu Polen: 1723 Autos, 700 Polizisten!

Görlitz - 40 Stunden lang waren die Beamten im Einsatz: An der gesamten polnischen Grenze bis zur Ostseeküste wollten Polizei, Bundespolizei und Zoll Einbrecher, Diebe und Schmuggler fangen. In Sachsen kontrollierten 700 Polizisten 1.723 Autos, stellten dabei aber nur 30 Straftaten fest.

1723-mal sah die Polizei in Sachsen an der Grenze zu Polen in Kofferräume.
1723-mal sah die Polizei in Sachsen an der Grenze zu Polen in Kofferräume.  © Erik-Holm Langhof/Lausitznews.de

Die Ganoven-Szene bekam wohl schnell Wind von der Riesen-Razzia an der Grenze und überlegte sich deshalb wohl andere Routen: "Es war ein gewisser Verdrängungseffekt zu beobachten", so Polizeisprecher Torsten Jahn (39).

Doch einige riskierten es trotzdem und tappten prompt in die Falle. So fuhr ein Audi in der Rastanlage Oberlausitz-Süd weg, ohne den Sprit zu bezahlen, wurde in der Kontrolle dann rausgezogen.

Die vier Männer (21, 22, 29, 30) hätten mal lieber gezahlt: Im Wagen fanden die Ermittler Parfum in Wert von mehreren Tausend Euro und neuwertige Kleidung. Wo die Sachen herkamen, konnten die Männer nicht erklären. Dazu kommt, dass der 29-Jährige unter Amphetamin stand - Festnahme.

Am Tag zuvor konnten die Ermittler sogar eine komplette Zugmaschine eines Sattelzugs sicherstellen, sie war zur Eigentumssicherung ausgeschrieben. Die Polizei kündigte weitere Großkontrollen an.

Dieses Parfum im Wert von mehreren Tausend Euro war wohl gestohlen.
Dieses Parfum im Wert von mehreren Tausend Euro war wohl gestohlen.  © Polizei

Titelfoto: Erik-Holm Langhof/Lausitznews.de

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