Zöllner trauen ihren Augen nicht: Kleinbus mit über 2000 Medikamenten gestoppt

Waidhaus - Exakt 2166 einzelne Medikamente haben Zollbeamte in einem Kleintransporter nahe dem oberpfälzischen Waidhaus entdeckt.

Tütenweise Medikamente wurden vom Zoll in einem Kleinbus entdeckt. (Symbolbild)
Tütenweise Medikamente wurden vom Zoll in einem Kleinbus entdeckt. (Symbolbild)  © Keith Srakocic/AP/dpa

Die acht Personen im Wagen gaben zunächst an, keine meldepflichtigen Waren bei sich zu haben. Bei der anschließenden Kontrolle am Samstag auf einem Autobahnrastplatz nahe der Grenze zu Tschechien wurden die Zöllner dennoch fündig.

In der Tasche des 41-jährigen Beifahrers stießen sie auf drei Tüten mit Arzneien - darunter Schmerzmittel und verschreibungspflichtige Antibiotika.

Nach Angaben des Hauptzollamts Regensburg vom Dienstag stellten die Beamten die Medikamente sicher und leiteten ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz ein.

Bei der Einreise nach Deutschland dürfe die Menge eingeführter Arzneien den persönlichen Bedarf von maximal drei Monaten nicht übersteigen.

Bei der Kontrolle des Kleinbusses gaben die Insassen zuerst an, nichts dabei zuhaben, doch die Beamten schauten genauer hin. (Symbolbild)
Bei der Kontrolle des Kleinbusses gaben die Insassen zuerst an, nichts dabei zuhaben, doch die Beamten schauten genauer hin. (Symbolbild)  © Hauptzollamt Rosenheim

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