Wildunfall! ICE muss mittels Rettungsleitern komplett geräumt werden

Mittels Rettungsleitern musste ein ICE am Haltepunkt Zörnigall geräumt werden. (Symbolbild)
Mittels Rettungsleitern musste ein ICE am Haltepunkt Zörnigall geräumt werden. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Zörnigall - Der ICE 695 musste am Montagabend auf der Fahrt von Berlin nach Stuttgart in Zörnigall bei Lutherstadt Wittenberg nothalten. Grund war ein Wildunfall, durch den zwei Gleise gesperrt werden mussten.

Gegen kurz nach 18 Uhr wurde der Intercity-Express am Haltepunkt Zörnigall gestoppt. Dort mussten die Fahrgäste erst rund eine Stunde im Zug ausharren, ehe sie mittels Rettungsleitern auf den Bahnsteig gelassen wurden.

Von da wurden sie über eine Landstraße und eine Brücke auf die andere Seite des Bahnhofs geleitet, berichtet ein Augenzeuge TAG24.

"Kurzzeitig mussten zwei Gleise gesperrt werden", sagte eine Bahnsprecherin auf TAG24-Nachfrage. "Mittlerweile ist ein Gleis wieder befahrbar", so die Sprecherin.

Grund: Sie mussten auf den nachfolgenden ICE 801 nach München warten, der sie aufgabelte und mitnahm. Reisende nach Leipzig mussten dann wiederum in Bitterfeld aussteigen, da der ICE 801 über Halle und eben nicht über Leipzig fuhr.

In Bitterfeld warteten die Reisenden auf den ICE 1517/1527, den sie mit rund zweistündiger Verspätung in Leipzig verlassen werden.


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