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Schon wieder Zoff um Architektur am Neumarkt

Dresden - Das neue Palais Hoym - Wie modern darf’s denn sein? Was wir heute zeigen, wird für Diskussionen sorgen: historisch exakt, zeitgemäß - oder extrem modern? Millioneninvestor Christoph Gröner (47, CG-Gruppe) will mit diesen neuen Visualisierungen eine Debatte über den Wiederaufbau des Quartiers Hoym starten.
Christoph Gröner (47, li.) und Torsten Kulke (50)
Christoph Gröner (47, li.) und Torsten Kulke (50)

Von Dirk Hein

Dresden - Was wir heute zeigen, wird für Diskussionen sorgen: historisch exakt, zeitgemäß - oder extrem modern? Millioneninvestor Christoph Gröner (47, CG-Gruppe) will mit diesen neuen Visualisierungen eine Debatte über den Wiederaufbau des Quartiers Hoym starten.

Streng historisch - oder mutig und modern? Der Streit darum ist so alt wie die Wiederaufbaupläne für den Neumarkt - und wird beim Quartier Hoym wieder aufflackern.

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt will möglichst exakt nach altem Vorbild bauen lassen, Investor Gröner hat andere Pläne.

„Die Gesellschaft gehört zu Dresden und ist wichtig, aber sie steht nicht alleine für die Stadt. Ich will ein möglichst gutes Ergebnis für alle Dresdner“, so Gröner. Sein Vorschlag: ein Workshop, in dem Bürger, Politiker, Architekten und Wissenschafter einen Entwurf erarbeiten.

Das neue Palais Hoym - Wie modern darf’s denn sein?
Das neue Palais Hoym - Wie modern darf’s denn sein?

Gröners Versprechen: „Wenn 90 Prozent zum Beispiel das alte Palais Riesch wiederwollen, dann werden wir es so bauen, wie es war.“ Gröner glaubt aber, einen anderen Trend in Dresden zu spüren: „Wenn schon Palais Hoym als Leitbau wieder aufgebaut wird, können wir doch an anderer Stelle wie dem Palais Riesch mutig und modern bauen.“

Gröner geht sogar noch einen Schritt weiter. „Die Dresdner könnten auch sagen, so ein Palais Hoym sieht heute anders aus, es ist vielleicht auch aus Beton, Glas und Stahl, es gibt so viele Möglichkeiten. Ich habe keinen Favoriten, ich bin nur nicht überzeugt, dass es unbedingt alt sein muss.“

Gröners abschließendes Fazit: „Wir können alles so bauen, wie es 1910 aussah, wir können nach aktuellen Standards bauen - oder wir bauen ‚2050‘. Wir sollten das zusammen herausfinden.“

Der Verkauf des Grundstücks ist übrigens noch nicht in trockenen Tüchern: Das letzte Wort hat der Stadtrat.

Historiker fordern historische Fassaden

Vor über hundert Zuhörern stellte Christoph Gröner (47), Chef des Bauinvestors CG-Gruppe, seine 131 Millionen Euro schweren Pläne für das Quartier Hoym vor.

Viele Mitglieder der Gesellschaft Historischer Neumarkt hörten aufmerksam zu - gaben dann aber auch Kontra. Noch während der Versammlung ging ein Flyer durch den Saal.

Die Gesellschaft um Vorstand Torsten Kulke (50) fordert die historisch exakte Wiederherstellung der Fassade von Palais Riesch und vier weiteren Fassaden entlang des Quartiers. Erst wenn diese Zusicherung stehe, dürfe die Stadt einem Verkauf zustimmen.

Palais Hoym

Dieser Entwurf zeigt eine Mischung aus modernen Elementen und dem historisch wiederaufgebauten.

Festsaaltrakt

Das Palais Hoym (Festsaaltrakt mit Hofbrunnen) soll zentraler Bestandteil des Quartiers werden und sich in ein Hostel verwandeln.

Palais Riesch

In dieser Variante ist das „Palais Riesch“ ein moderner Neubau.

Hysterischer Neumarkt

Kommentar von Torsten Hilscher

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt ist ein rühriger Verein. Ohne sein Engagement würde das Areal rund um die Frauenkirche an vielen Stellen weniger attraktiv aussehen. Die Truppe ist fach- und sachkundig, aber seit Jahren von penetrantem Eifer besessen. Aktuelles Beispiel: der Platz hinter dem Polizeipräsidium. Das Palais Hoym wird dort einmal wieder stadtbildprägend sein.

Da hat sich nun endlich ein Investor gefunden, und schon wird er bedrängt. Es geht um eine fast flächendeckend historische Bebauung des Areals. Wer die Statements der Gesellschaft liest, muss glauben, von ihr würden Genehmigungen erteilt. Das ist nahe an der Amtsanmaßung. Und es birgt die Gefahr von Geschichtsklitterung: Denn die Gassen des Neumarkts waren 1944/45 kein schöner Ort. Profanbauten dominierten, leichte Mädchen sprachen potenzielle Freier an. Die Hinterhöfe waren enger als es schon damals die Polizei erlaubte.

Historisch bauen kann schnell zum Historisieren verkommen! Die weiß-goldene Plaste-Optik des Swissôtels zeigt das ebenso wie die wohl misslungenste Auferstehung am Neumarkt, das Hotel de Saxe. Das gab es schon 1889 nicht mehr. Bis 1945 stand dort eine wunderschöne Post ...

Die „Sandsteinfraktion“, befallen von der „süßen Krankheit Gestern“ (Uwe Tellkamp), sollte sich also mäßigen. Eine Gesellschaft hysterischer Neumarkt nähme niemand mehr für voll.

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