2,5 Millionen Euro! Bielefelder Zoll entdeckt 33 Kilo Kokain

33 Kilogramm Kokain fand der Zoll aus Bielefeld. Das entspricht einen Wert von 2,5 Millionen Euro.
33 Kilogramm Kokain fand der Zoll aus Bielefeld. Das entspricht einen Wert von 2,5 Millionen Euro.  © Hauptzollamt Bielefeld

Bielefeld - So was hatten auch die Zöllner aus Bielefeld noch nicht gesehen: In Bad Oeynhausen wollten sie Anfang März ein Auto mit bulgarischem Kennzeichen kontrollieren. Da wussten sie noch nicht, dass sie wenig später eine Rekordmenge Kokain finden würden.

Erst nach mehrmaliger Aufforderung durch das Anhaltesignal und durch Gesten der Beamten kam der Fahrer der Aufforderung anzuhalten zögernd nach. Der sehr nervös wirkende Mann gab zu verstehen, aus Holland zu kommen.

Nach Entfernen der Kofferraummatte erkannten sie, dass um den Rand der Reserveradmulde eine Folie verklebt und unsauber überlackiert worden war. Nachdem sie die Rücksitzbank umgeklappt und einen Styroporblock entfernt hatten, wurde im Schein der Taschenlampe ein extra geschaffener Hohlraum sichtbar, der offensichtlich mehrere in grüne Folie eingewickelte Pakete beherbergte.

Insgesamt wurden aus dem Schmuggelversteck 30 Pakete mit einem Gesamtgewicht von gut 33 Kilogramm Kokain entnommen.

"Das ist die größte Menge Kokain, die von Zöllnern des Hauptzollamts Bielefeld jemals gefunden wurde und damit ein großer Erfolg im Kampf gegen den Rauschgiftschmuggel in unserer Region. Durch das Auffinden wurde verhindert, dass diese gefährlichen Drogen auf dem Schwarzmarkt für ca. 2,5 Millionen Euro verkauft worden wären", sagt Kirsten Schüler, Pressesprecherin des Hauptzollamts Bielefeld.

Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und der mutmaßliche Schmuggler wurde festgenommen. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hannover im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld.

Titelfoto: Hauptzollamt Bielefeld