Mann wirft russische Maschinenpistole aus dem Fenster, doch das ist noch nicht alles

Lübeck - Zollfahnder haben in der Wohnung eines mutmaßlichen Drogenhändlers im Raum Lübeck eine russische Maschinenpistole von 1952 und vier Stangenmagazine mit Patronen sichergestellt.

Der Mann hatte die Maschinenpistole einfach aus dem Fenster geworfen.
Der Mann hatte die Maschinenpistole einfach aus dem Fenster geworfen.  © Zollfahndungsamt Hamburg

Zudem fanden sie bei der Aktion am Freitag zwei Schreckschusspistolen inklusive Munition sowie eine Präzisionsarmbrust mit Zielfernrohr und Pfeilen, wie das Zollfahndungsamt Hamburg am Dienstag mitteilte.

Gegen den 33-Jährigen erließ das Amtsgericht Lübeck Haftbefehl wegen dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.

Beamte hatten den Mann bereits Anfang September auf der Raststätte Buddikate an der Autobahn 1 mit 550 Gramm Marihuana sowie 3000 Euro Bargeld aufgegriffen.

Als sie Ende vergangener Woche für eine Durchsuchung an der Tür des Einfamilienhauses des Mannes klingelten, habe der mutmaßliche Drogenhändler einen Tresor und eine Sporttasche aus dem Fenster geworfen.

In der Tasche befand sich unter anderem die Maschinenpistole, im Tresor 2,5 Kilogramm Amphetamin, 400 Gramm Kokain, 40 Ecstasytabletten sowie etwa 400 LSD-Trips.

Im Portemonnaie des Mannes stellten die Beamten weitere 3700 Euro sicher. Außerdem fanden sie Verpackungsutensilien für den Drogenhandel wie Waagen und Vakuumbeutel.

Neben Waffen fanden die Zollbeamten auch Rauschgift-Pakete.
Neben Waffen fanden die Zollbeamten auch Rauschgift-Pakete.  © Zollfahndungsamt Hamburg

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